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Die Weber

Dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft, ist kein neues Problem. Schon in Gerhard Hauptmanns gleichnamigen Drama wehren sich „Die Weber“ gegen ihre Hungerslöhne. Inspiriert wurde er von den Schlesischen Weberaufständen 1844, einem von vielen der frühen Industrialisierung. Durch die Industrialisierung, der Einführung von Webstühlen und billig importierter Baumwolle, sanken die Arbeitslöhne und die Armut sowie Arbeitslosigkeit unter den Arbeiter:innen stieg. In seiner Milieustudie macht Hauptmann nicht nur eine Person, sondern gleich eine ganze Schicht zu Protagonist:innen. Im Drama werden noch dazu die Löhne durch einen Fabrikanten und seinen Mitarbeitern bis weit unter das Existenzminimum gedrückt. Klagen der Weber werden ignoriert. Aus Not und Hunger beginnen sie eine Revolte. Sie demonstrierten und plündern die Villa des Fabrikanten. Die vertriebenen Bewohner holen sich Hilfe beim Militär. So stehen sich dann Bewaffnete und schlecht ausgerüstete, hilflose Weberinnen und Weber gegenüber. Schüsse fallen und es gibt Tote. Zum Schluss trifft tragischerweise eine Kugel einen Unbeteiligten.

Das Drama ist in fünf Akten geschrieben worden. Jedes Ensemble übernimmt einen Akt und ist in der Bearbeitung frei. Zwischen Originaltext und dokumentarischer Aktualisierung ist alles möglich. Im Fokus steht: Was hat Hauptmanns Text mit uns und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen zu tun?

Leitung:
Karin Freymeyer, Meike Gnaß, Katharina Kleinekemper, Marina Mucha, Christoph Ranft
Samstag, 27.01.2024 um 19.00 Uhr
Sonntag, 28.01.2024 um 19.00 Uhr
Ort:
Theater im Musischen Zentrum
Eintritt:
frei
Kartenreservierung: [email protected]
Leitung:
Karin Freymeyer, Meike Gnaß, Katharina Kleinekemper, Marina Mucha, Christoph Ranft
Samstag, 27.01.2024 um 19.00 Uhr
Sonntag, 28.01.2024 um 19.00 Uhr
Ort:
Theater im Musischen Zentrum
Eintritt:
frei
Kartenreservierung: [email protected]

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