Musik

Konzerte

Hoffnung ist das Ding mit Federn

Musik rund um das Thema Hoffnung

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Aria

aus den Goldberg-Variationen BWV 988
arr. D. Sitkovetsky für Violine, Marimbaphon und Violoncello

Bernd Johannes Wolf (*1957)
Hoffnung ist das Ding mit Federn

nach einem Gedicht von Emily Dickinson
für Violine, Marimbaphon und Violoncello

Astor Pantaleón Piazolla (1921-1992)
Oblivion

arr. M. Johnson, für Orgel

Henning Frederichs (1936-2003)
Passacaglia

für Violine solo und andere Klangerzeuger

Arvo Pärt (*1935)
Da pacem Domine

arr. B. J. Wolf, für Klarinette, Violine, Violoncello und Kontrabass

Henning Frederichs
Der tanzende Klang

für Marimbaphon und Orgel

Astor Pantaleón Piazolla
Milonga del Angel

arr. B. J. Wolf für Klarinette, Violine, Violoncello, Kontrabass und Marimbaphon

Bernd Johannes Wolf
The Force That Trough The Green Fuse Drives Th Flower

nach einem Gedicht von Dylan Thomas
für Klarinette/Bassklarinette und Orgel

Johann Sebastian Bach
Jesus bleibet meine Freude

Schlusschoral aus BWV 147
arr. B. J. Wolf für Violine, Klarinette, Violoncello, Kontrabass, Marimbaphon und Orgel

Ausführende
Ensemble Kaleidoskop:
Andreas Weiss, Klarinette
Silke Frederichs, Violine
Jonas Wolf, Violoncello
Bernd Johannes Wolf, Kontrabass
Pavel Beliaev, Marimbaphon
Michael Kemper, Orgel

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Andreas Weiß studierte Klarinette an den Musikhochschulen Karlsruhe und Detmold. Er war Stipendiat des „Kulturkreises der Deutschen Industrie“ und Preisträger beim Wettbewerb des Deutschen Musikrats „Podium junger Künstler“ in Hannover. Er hielt Engagements an der Deutschen Oper am Rhien in Düsseldorf und am Stadttheater Hagen und war langjähriger 1. Klarinettist der Bochumer Symphoniker. Am Waldorf Institut Witten-Annen ist Andreas Weiß als Lehrbeauftragter tätig.

Silke Frederichs studierte Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Violine in Köln und Wuppertal. Seit dem Studium ist sie Lehrerin an der Musikschule Bochum (Violine, Viola, Kammermusik, Streicherklasse, Bochumer Modell). Seit 1989 ist sie Mitglied der „Rhein-Ruhr Philharmonie“, auch als Konzertmeisterin und künstlerische Leiterin. Eine langjährige Konzertmeistertätigkeit verbindet sie mit dem Uniorchester Duisburg-Essen und aktuell den Herner Symphonikern. Daneben engagiert sie sich in verschiedenen Kammermusikprojekten.

Jonas Wolf wirkte und wirkt als Cellist in Ensembles und Orchestern unterschiedlicher stilistischer Prägung (z.B. im „Kheo“-Streichquartett, in Hochschulorchestern sowie in der „Rhein-Ruhr Philharmonie“, in letzterer auch als künstlerischer Leiter). In Essen studierte er an der Folkwang Universität der Künste Musikwissenschaft, Violoncello bei Young-Chang Cho. Nach seinem Masterabschluss 2017 in Musikwissenschaft und Musiktheorie folgte die musikwissenschaftliche Promotion in Gießen (2023, summa cum laude). An der Musikakademie Rheinsberg in Brandenburg, die er zeitweise in Vertretung leitete, war Jonas Wolf 2022-24 Programmleiter der Bundesakademie für junges Musiktheater. Seit 2024 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musik und ihre Vermittlung der Technischen Universität Braunschweig.

Bernd Johannes Wolf studierte in Bochum (Musikwissenschaft – u.a. bei Henning Frederichs, von dem er wichtige Impulse zum Komponieren erhielt – und Anglistik) und an der Musikhochschule in Köln, ergänzt durch einen einjährigen Studienaufenthalt in Schottland (Central Region, Stirling). Neben seiner musikpädagogischen Arbeit (v. a. langjährig am Hattinger Gymnasium Waldstraße, bis 2020) ist Bernd Wolf als Gitarrist und Kontrabassist bis heute in Konzerten und auf Konzertreisen (innerhalb und außerhalb Europas) verschiedener Orchester sowie diverser Ensembles der Bereiche Kammermusik und Jazz in Erscheinung getreten. Wolfs Kompositionen (einige veröffentlicht beim Verlag edition49) decken eine Spannbreite von Kammermusik, über Liedkompositionen, bis hin zu großer Orchesterbesetzung ab. Seine Kammeroper „Des Bösen gelbe Schwefellichter“ (zum Gedenken an die Hattinger Pogromnacht 1938) wurde 2023 mit dem Ersten Preis des Heimatpreises für Hattingen ausgezeichnet. Bernd Wolf ist u.a. Mitglied der „Rhein-Ruhr Philharmonie“ sowie der Lehrer-Big Band NRW und war bis 2025 einer der ständigen Dirigenten des 2003 von ihm mitbegründeten Kreissinfonieorchesters des Ennepe-Ruhr Kreises. www.bernd-johannes-wolf.de

Pavel Beliaev, in Minsk geboren, studierte Schlagzeug an der dortigen Musikakademie sowie an der Musikhochschule Köln (Prof. Roderburg, Andy Gillmann) und gewann 2002 den Wettbewerb der Barmenia Versicherung. Als Musikpädagoge fördert er den Nachwuchs an der Bergischen Musikschule Wuppertal. Als freischaffender Musiker arbeitet er mit verschiedenen Musiktheatern (z.B. Krefeld) und Orchestern in Deutschland zusammen. Er ist regelmäßig mit dem Kammerorchester Kremerata Baltica auf Tour. Neben solistischen Auftritten widmet er sich besonders der Schlagzeugkammermusik (PS:Percussion, GRAD Percussion Duo). CD-Einspielungen („Warum toben die Völker“) dokumentieren seine Arbeit. Auch in der Hattinger St. Georgs-Konzertreihe ist er regelmäßig zu hören.

Michael Kemper studierte Orgelpädagogik und Kirchenmusik in Freiburg (Prof. Z. Szathmáry; B-Examen), Orgel in Paris (Prof. A. Isoir) und Saarbrücken (Prof. A. Rothkopf, A-Examen). Daneben besuchte er Meisterkurse bei L. Tagliavini, D. Roth und X. Darasse. Im Jahr 1999 machte er Rundfunkaufnahmen mit dem Saarländischen Rundfunk. Zudem gewann er den ersten Preis im Fach Orgel-Literaturspiel beim Hochschulwettbewerb in Saarbrücken. Seit 2000 bekleidet er das Amt des Kantors in der Kirchengemeinde St. Amandus in Datteln.

Datum und Uhrzeit:
Mo, 1.6.26, 17 h
Ort:
Audimax der RUB
Eintritt:
Eintritt frei – Sammlung am Ausgang
Datum und Uhrzeit:
Mo, 1.6.26, 17 h
Ort:
Audimax der RUB
Eintritt:
Eintritt frei – Sammlung am Ausgang

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