bildende KUNST

KURSE UND WORKSHOPS

Neben den Seminaren des Optionalbereichs und Abseits vom Notendruck finden Kurse und Workshops zum Erlernen verschiedener künstlerischer Techniken statt. Die praktische Arbeit, das Experimentieren, Riskieren und der gemeinsame Austausch über die eigene künstlerische Arbeit stehen dabei im Vordergrund.

Workshop im Sommersemester 2022

Ob Schale oder Skulptur: Einführung in den Umgang mit plastischer Keramik

Modellieren mit keramischen Massen: In dem Workshop wird der Umgang mit dem natürlichen Werkstoff Ton vermittelt. Unterschiedliche Formgebungsmöglichkeiten werden erlernt. Sowohl das haptische Erleben des plastischen Materials als auch das notwendige Fachwissen zur Umsetzung in eine frei gewählte Form, stehen dabei im Mittelpunkt. „Ob Schale oder Skulptur“ setzt die Entscheidung des persönlich gewählten Objekts voraus, dessen Umsetzung bis zum 1. Brand (960 Grad), realisiert wird.
Wichtig sind das Interesse am Modellieren mit keramischen Massen und die Freude am Experimentieren.
Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Workshop im Sommersemester 2022

Ob Schale oder Skulptur: Einführung in den Umgang mit plastischer Keramik

Modellieren mit keramischen Massen: In dem Workshop wird der Umgang mit dem natürlichen Werkstoff Ton vermittelt. Unterschiedliche Formgebungsmöglichkeiten werden erlernt. Sowohl das haptische Erleben des plastischen Materials als auch das notwendige Fachwissen zur Umsetzung in eine frei gewählte Form, stehen dabei im Mittelpunkt. „Ob Schale oder Skulptur“ setzt die Entscheidung des persönlich gewählten Objekts voraus, dessen Umsetzung bis zum 1. Brand (960 Grad), realisiert wird.
Wichtig sind das Interesse am Modellieren mit keramischen Massen und die Freude am Experimentieren.
Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Dozentin:
Petra Hilpert
Datum und Uhrzeit:
Mittwochs 4.5.,11.5., 25.5., 1.6
12-15 Uhr
Ort:
MZ Keramikwerkstatt (MZ 0/19)
Anmeldung unter:
mz-kunst@rub.de
Dozentin:
Petra Hilpert
Datum und Uhrzeit:
Mittwochs 4.5.,11.5., 25.5., 1.6
12-15 Uhr
Ort:
MZ Keramikwerkstatt (MZ 0/19)
Anmeldung unter:
mz-kunst@rub.de
Kurs im Sommersemester 2022

Raumporträt – Zeichnen vor Ort

Gebauter Raum ist mehr als bloß vier Wände und ein Dach. Fassbare Eigenschaften wie hoch, niedrig, eng oder weit sind oft einfacher zu bestimmen als jene, die sich z.B. als ‚Stimmung‘ manifestieren oder als Atmosphäre spürbar werden, unabhängig davon, ob es sich um Innen- oder Außenraum handelt.

Im Seminar gehen wir dem Charakter des Gebäudes, in dem das Musische Zentrum der RUB beherbergt ist, auf den Grund. Dabei thematisieren wir seine Lage, seine Räume aber auch das, was über die reine Raumkonstruktion hinaus geht, sei es bestimmte Materialitäten, z.B. der moosbehaftete Beton am Gebäude, die Weitläufigkeit des Platzes davor oder seine Mehrgeschossigkeit, die sich nur von bestimmten Blickwinkeln aus gänzlich erschließt. Zunächst untersuchen wir hierbei die Gesetzmäßigkeiten perspektivischen Sehens und seiner zeichnerischen Umsetzung – aber unter Einhaltung der Erkenntnis, dass es sehr einfache Kniffe gibt, um die Strenge der Konstruktion spielerisch zu brechen und so scheinbar Bekanntes neu zu entdecken. Denn gerade die Langsamkeit des Zeichnens lenkt unseren Blick konstant auf Dinge, die uns entgehen würden, hätten wir nicht einen Stift und ein Blatt Papier bemüht und uns eine gewisse Zeit des Beobachtens genommen.

In der Konzentration auf das Thema üben wir natürlich den Umgang mit verschieden Materialien. Jede/r Studierende hat eine eigene Handschrift oder lernt sie erst kennen. So werden die einzelnen Blätter auch sehr individuelle Porträts des MZ.

Das Seminar ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Es ist kombinierbar mit „Farbige Räume – Malerei“.
Anzahl der Plätze: 12
Dieses Seminar findet im Bereich „freie Arbeit“ statt, es beinhaltet keine Prüfung, ein Scheinerwerb ist nicht möglich.

Kurs im Sommersemester 2022

Raumporträt – Zeichnen vor Ort

Gebauter Raum ist mehr als bloß vier Wände und ein Dach. Fassbare Eigenschaften wie hoch, niedrig, eng oder weit sind oft einfacher zu bestimmen als jene, die sich z.B. als ‚Stimmung‘ manifestieren oder als Atmosphäre spürbar werden, unabhängig davon, ob es sich um Innen- oder Außenraum handelt.

Im Seminar gehen wir dem Charakter des Gebäudes, in dem das Musische Zentrum der RUB beherbergt ist, auf den Grund. Dabei thematisieren wir seine Lage, seine Räume aber auch das, was über die reine Raumkonstruktion hinaus geht, sei es bestimmte Materialitäten, z.B. der moosbehaftete Beton am Gebäude, die Weitläufigkeit des Platzes davor oder seine Mehrgeschossigkeit, die sich nur von bestimmten Blickwinkeln aus gänzlich erschließt. Zunächst untersuchen wir hierbei die Gesetzmäßigkeiten perspektivischen Sehens und seiner zeichnerischen Umsetzung – aber unter Einhaltung der Erkenntnis, dass es sehr einfache Kniffe gibt, um die Strenge der Konstruktion spielerisch zu brechen und so scheinbar Bekanntes neu zu entdecken. Denn gerade die Langsamkeit des Zeichnens lenkt unseren Blick konstant auf Dinge, die uns entgehen würden, hätten wir nicht einen Stift und ein Blatt Papier bemüht und uns eine gewisse Zeit des Beobachtens genommen.

In der Konzentration auf das Thema üben wir natürlich den Umgang mit verschieden Materialien. Jede/r Studierende hat eine eigene Handschrift oder lernt sie erst kennen. So werden die einzelnen Blätter auch sehr individuelle Porträts des MZ.

Das Seminar ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Es ist kombinierbar mit „Farbige Räume – Malerei“.
Anzahl der Plätze: 12
Dieses Seminar findet im Bereich „freie Arbeit“ statt, es beinhaltet keine Prüfung, ein Scheinerwerb ist nicht möglich.

Dozentin:
Agnes Mrowiec
Datum und Uhrzeit:
Freitags von 12:15 bis 14:30 Uhr
Ort:
MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
mz-kunst@rub.de
Dozentin:
Agnes Mrowiec
Datum und Uhrzeit:
Freitags von 12:15 bis 14:30 Uhr
Ort:
MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
mz-kunst@rub.de
Kurs im Sommersemester 2022

Farbige Räume – Malerei

Wir sprechen relativ schnell davon, dass eine Farbe eine räumliche Wirkung hat. Und genauso schnell sind wir dabei zu behaupten, dass ein Blau auf Entfernung hindeutet, während eine wärmere Farbe, z.B. Orange, Nähe suggeriert. Stimmt das? Hängt die Wirkung dieser Farben nicht eher von ihrer Zusammenstellung ab?

Im Seminar nähern wir uns unserem Thema Schritt für Schritt an, indem wir zunächst Farbmischungen und Farbkompositionen erproben und sie auf ihre räumliche Wirkung hin befragen. Zwangsläufig gelangen wir dabei zu der Erkenntnis, dass verschiedene Farbzusammenstellungen auch verschiedene räumliche Komponenten entfalten können. Gleichzeitig beschäftigen wir uns mit Möglichkeiten des Farbauftrags. Dabei spielen sehr viele Faktoren eine Rolle, denn wir können eine Fläche anstreichen und dafür z.B. eine Rolle benutzen, aber natürlich auch Pinsel, Lappen, Spachtel etc. und ihr auf diese Weise einen anderen Charakter verleihen.

Im zweiten Schritt werden wir unsere Flächen zu Räumen zusammenfügen und uns, ähnlich wie im Seminar zur Zeichnung, mit Gesetzen perspektivischen Sehens befassen, die wir nicht so leicht ignorieren können, wenn wir denn einen räumlichen Eindruck erwecken möchten. Was unsere Flächen jedoch sehr wohl ignorieren können wären z.B. die Gesetze der Schwerkraft. Sie können schweben, angedeutet sein oder sich im Farbraum unseres Blattes verlieren. Auch wenn unsere Farbflächenräume losgelöst von einem konkreten Raum entstehen, kann uns als Inspiration natürlich die uns umgebende Architektur des MZ dienen.

Das Seminar ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Es ist kombinierbar mit „Raumporträt – zeichnen vor Ort“.
Anzahl der Plätze: 12
Dieses Seminar findet im Bereich „freie Arbeit“ statt, es beinhaltet keine Prüfung, ein Scheinerwerb ist nicht möglich.

Kurs im Sommersemester 2022

Farbige Räume – Malerei

Wir sprechen relativ schnell davon, dass eine Farbe eine räumliche Wirkung hat. Und genauso schnell sind wir dabei zu behaupten, dass ein Blau auf Entfernung hindeutet, während eine wärmere Farbe, z.B. Orange, Nähe suggeriert. Stimmt das? Hängt die Wirkung dieser Farben nicht eher von ihrer Zusammenstellung ab?

Im Seminar nähern wir uns unserem Thema Schritt für Schritt an, indem wir zunächst Farbmischungen und Farbkompositionen erproben und sie auf ihre räumliche Wirkung hin befragen. Zwangsläufig gelangen wir dabei zu der Erkenntnis, dass verschiedene Farbzusammenstellungen auch verschiedene räumliche Komponenten entfalten können. Gleichzeitig beschäftigen wir uns mit Möglichkeiten des Farbauftrags. Dabei spielen sehr viele Faktoren eine Rolle, denn wir können eine Fläche anstreichen und dafür z.B. eine Rolle benutzen, aber natürlich auch Pinsel, Lappen, Spachtel etc. und ihr auf diese Weise einen anderen Charakter verleihen.

Im zweiten Schritt werden wir unsere Flächen zu Räumen zusammenfügen und uns, ähnlich wie im Seminar zur Zeichnung, mit Gesetzen perspektivischen Sehens befassen, die wir nicht so leicht ignorieren können, wenn wir denn einen räumlichen Eindruck erwecken möchten. Was unsere Flächen jedoch sehr wohl ignorieren können wären z.B. die Gesetze der Schwerkraft. Sie können schweben, angedeutet sein oder sich im Farbraum unseres Blattes verlieren. Auch wenn unsere Farbflächenräume losgelöst von einem konkreten Raum entstehen, kann uns als Inspiration natürlich die uns umgebende Architektur des MZ dienen.

Das Seminar ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Es ist kombinierbar mit „Raumporträt – zeichnen vor Ort“.
Anzahl der Plätze: 12
Dieses Seminar findet im Bereich „freie Arbeit“ statt, es beinhaltet keine Prüfung, ein Scheinerwerb ist nicht möglich.

Dozentin:
Agnes Mrowiec
Datum und Uhrzeit:
Freitags von 15:00 – 17:15 Uhr
Ort:
MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
mz-kunst@rub.de
Dozentin:
Agnes Mrowiec
Datum und Uhrzeit:
Freitags von 15:00 – 17:15 Uhr
Ort:
MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
mz-kunst@rub.de
Kurs im Wintersemester 2021/22

Die Sprache der einfachen Dinge in der Zeichnung

In welchem Maße bemerken wir die stillen Existenzen unseres Alltags, seien es Stühle, Tassen, Gläser, etc.? Bei dieser Frage kommen uns zunächst die ‚klassischen‘ Stillleben Arrangements eines Paul Cézanne oder Giorgio Morandi in den Sinn. Jedoch zielt das Seminar auf etwas anderes ab, denn ausgehend von einfachen Objekten erkunden wir hier folgende Fragen: Inwieweit können wir die Bedeutung dieser einfachen Gegenstände zeigen, erhöhen, verändern oder umkehren? Wie können z.B. Stühle ihrer Bedeutung als Sitzgelegenheit enthoben werden? Durch Umdrehen, Stapeln, zeichnerisch in der Luft fliegen lassen? Welche Rolle spielt die Komposition auf dem Blatt Papier oder das Format des Blattes selbst? Können wir sie eventuell in einen ungewohnten, räumlichen Zusammenhang stellen oder lediglich einen Ausschnitt ihrer selbst zeigen? 
Welche Sprache sprechen die Dinge also?

Wir gehen diesen Fragen nach, indem wir uns sowohl gründlich mit den Objekten selbst auseinandersetzten und die Gesetzmäßigkeiten ihrer genauen Darstellung untersuchen als auch verschiedene Mittel der zeichnerischen Darstellung auf unterschiedlichen Formaten erproben. Denn jenseits einer eindeutigen Darstellung des jeweiligen Objektes können die entstehenden Blätter von unserem zeichnerischen Duktus geprägte, freie Impressionen vermitteln. So oder so – in jedem Fall werden sie unser eigenes Verhältnis zu ihnen spiegeln.

Das Seminar ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Es ist kombinierbar mit „Die Sprache der einfachen Dinge (und ihr Wortgeflüster) in der Malerei.“
Anzahl der Plätze: 12
Dieses Seminar findet im Bereich „freie Arbeit“ statt, es beinhaltet keine Prüfung, ein Scheinerwerb ist nicht möglich. 

Kurs im Wintersemester 2021/22

Die Sprache der einfachen Dinge in der Zeichnung

In welchem Maße bemerken wir die stillen Existenzen unseres Alltags, seien es Stühle, Tassen, Gläser, etc.? Bei dieser Frage kommen uns zunächst die ‚klassischen‘ Stillleben Arrangements eines Paul Cézanne oder Giorgio Morandi in den Sinn. Jedoch zielt das Seminar auf etwas anderes ab, denn ausgehend von einfachen Objekten erkunden wir hier folgende Fragen: Inwieweit können wir die Bedeutung dieser einfachen Gegenstände zeigen, erhöhen, verändern oder umkehren? Wie können z.B. Stühle ihrer Bedeutung als Sitzgelegenheit enthoben werden? Durch Umdrehen, Stapeln, zeichnerisch in der Luft fliegen lassen? Welche Rolle spielt die Komposition auf dem Blatt Papier oder das Format des Blattes selbst? Können wir sie eventuell in einen ungewohnten, räumlichen Zusammenhang stellen oder lediglich einen Ausschnitt ihrer selbst zeigen? 
Welche Sprache sprechen die Dinge also?

Wir gehen diesen Fragen nach, indem wir uns sowohl gründlich mit den Objekten selbst auseinandersetzten und die Gesetzmäßigkeiten ihrer genauen Darstellung untersuchen als auch verschiedene Mittel der zeichnerischen Darstellung auf unterschiedlichen Formaten erproben. Denn jenseits einer eindeutigen Darstellung des jeweiligen Objektes können die entstehenden Blätter von unserem zeichnerischen Duktus geprägte, freie Impressionen vermitteln. So oder so – in jedem Fall werden sie unser eigenes Verhältnis zu ihnen spiegeln.

Das Seminar ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Es ist kombinierbar mit „Die Sprache der einfachen Dinge (und ihr Wortgeflüster) in der Malerei.“
Anzahl der Plätze: 12
Dieses Seminar findet im Bereich „freie Arbeit“ statt, es beinhaltet keine Prüfung, ein Scheinerwerb ist nicht möglich. 

Dozentin:
Agnes Mrowiec
Datum und Uhrzeit:
Freitags von 15:00 bis 17:15 Uhr
Ort:
MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
mz-kunst@rub.de
Dozentin:
Agnes Mrowiec
Datum und Uhrzeit:
Freitags von 15:00 bis 17:15 Uhr
Ort:
MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
mz-kunst@rub.de
Kurs im Wintersemester 2021/22

Die Sprache der einfachen Dinge (und ihr Wortgeflüster) in der Malerei

Mit dem Fokus auf die Farbe selbst gehen wir auch hier, ähnlich wie im Seminar zur Zeichnung, von einfachen Objekten unseres Alltags aus. Es kann daher sowohl aufbauend auf diesem wie auch unabhängig davon belegt werden. Während es bei der Zeichnung eher um die Frage welche Sprache die einfachen Dinge unseres Alltags sprechen geht, stellen wir uns hier jene nach ihrem Verhältnis zu ihrer Umgebung: Wie kommunizieren diese stillen Existenzen mit ihr? Heben sie sich explizit, als Vordergrund, von ihr ab oder tauchen sie, fast verschwindend, im Hintergrund unter? Beeinflusst die Farbigkeit der Umgebung ihre eigene oder bestehen sie, ganz selbstbewusst, auf ihrer farbigen Eigenständigkeit? Zerteilen sie die Fläche des Blattes Papier eher grafisch in verschiedene Farbfelder, so dass ihr Bezug zur Umgebung auf dem Blatt ‚gekündigt‘ wird und kaum mehr zwischen dem Gegenstand und seiner Umgebung unterschieden werden kann. Oder behaupten sie sich in atmosphärischem Farbrausch? Farbkompositionen, ob harmonische oder disharmonische, sind genauso ein Anliegen des Seminars wie das Er-mischen feiner Farbnuancen und die genaue farbliche Darstellung des Gegenstandes selbst. Schließlich teilen uns auch die Art und Weise des Farbauftrags und der Gestus des Pinselstriches mit, ob sich die einfachen Dinge, die uns täglich begegnen, mit ihrer Umgebung in Einklang befinden oder nicht. Nicht zuletzt denken wir malerisch darüber nach, wie wir selbst sie eigentlich wahrnehmen und wie wir sie wahrnehmen möchten.
Das Seminar ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Es ist kombinierbar mit dem Seminar: „Die Sprache der einfachen Dinge in der Zeichnung“.

Kurs im Wintersemester 2021/22

Die Sprache der einfachen Dinge (und ihr Wortgeflüster) in der Malerei

Mit dem Fokus auf die Farbe selbst gehen wir auch hier, ähnlich wie im Seminar zur Zeichnung, von einfachen Objekten unseres Alltags aus. Es kann daher sowohl aufbauend auf diesem wie auch unabhängig davon belegt werden. Während es bei der Zeichnung eher um die Frage welche Sprache die einfachen Dinge unseres Alltags sprechen geht, stellen wir uns hier jene nach ihrem Verhältnis zu ihrer Umgebung: Wie kommunizieren diese stillen Existenzen mit ihr? Heben sie sich explizit, als Vordergrund, von ihr ab oder tauchen sie, fast verschwindend, im Hintergrund unter? Beeinflusst die Farbigkeit der Umgebung ihre eigene oder bestehen sie, ganz selbstbewusst, auf ihrer farbigen Eigenständigkeit? Zerteilen sie die Fläche des Blattes Papier eher grafisch in verschiedene Farbfelder, so dass ihr Bezug zur Umgebung auf dem Blatt ‚gekündigt‘ wird und kaum mehr zwischen dem Gegenstand und seiner Umgebung unterschieden werden kann. Oder behaupten sie sich in atmosphärischem Farbrausch? Farbkompositionen, ob harmonische oder disharmonische, sind genauso ein Anliegen des Seminars wie das Er-mischen feiner Farbnuancen und die genaue farbliche Darstellung des Gegenstandes selbst. Schließlich teilen uns auch die Art und Weise des Farbauftrags und der Gestus des Pinselstriches mit, ob sich die einfachen Dinge, die uns täglich begegnen, mit ihrer Umgebung in Einklang befinden oder nicht. Nicht zuletzt denken wir malerisch darüber nach, wie wir selbst sie eigentlich wahrnehmen und wie wir sie wahrnehmen möchten.
Das Seminar ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Es ist kombinierbar mit dem Seminar: „Die Sprache der einfachen Dinge in der Zeichnung“.

Dozentin:
Agnes Mrowiec
Datum und Uhrzeit:
Freitags von 15:00 bis 17:15 Uhr
Ort:
MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
mz-kunst@rub.de
Dozentin:
Agnes Mrowiec
Datum und Uhrzeit:
Freitags von 15:00 bis 17:15 Uhr
Ort:
MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
mz-kunst@rub.de

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