bildende Kunst

OPTIONALBEREICH

Die Ruhr-Universität Bochum hat mit dem Optionalbereich einen zentralen, fakultätsübergreifenden und in dieser Form einmaligen Ort zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen geschaffen. In Ergänzung der wissenschaftlichen Ausbildung im Fachstudium können Studierende am Musischen Zentrum in praxisnahen Seminaren im Bereich Bildende Kunst künstlerische Techniken erlernen und umsetzten. Die praktische Arbeit, das Experimentieren und der gemeinsame Austausch stehen dabei im Vordergrund.

Seminar im Sommersemester 2022

GEBIET - Kunst in urbanen Situationen

Das Ruhrgebiet ist ein schwer zu überblickender urbaner Raum, ein Konglomerat aus mehr als 20 Städten. Aber was sind urbane Räume und urbane Situationen und wie entstehen sie? Welche Rolle spielen darin der öffentliche Stadtraum und wie wirkt die Kunst in diesen hinein?
In drei Tagesexkursionen – nach Marl, Duisburg und Mülheim/Ruhr – sowie vertiefenden Seminarsitzungen untersuchen wir ausgewählte Kunstwerke und deren städtische Umfelder ebenfalls unter historischen Blickwinkeln. Dabei fragen wir auch nach dem verwendeten Material zur Herstellung der Objekte und Skulpturen sowie deren Sichtbarkeit, insbesondere unter dem Aspekt von Veränderungen. Die Seminarteilnehmer*innen gewinnen dabei Ansichten und Einsichten, aus denen Vorschläge für eigene künstlerische Maßnahmen in ausgewählten urbanen Situationen entstehen.
Im theoretischen Teil verfassen die Studierenden eine kurze schriftliche Darstellung (ca. 6000 Zeichen) und geben während einer Präsentation Einblicke in kunsthistorische und künstlerische Aspekte sowie andere Signifikanten der ausgewählten urbanen Situation.
Im praktischen Teil realisieren die Studierenden eine eigene künstlerische Projektarbeit hierzu und präsentieren diese innerhalb einer Ausstellung im Musischen Zentrum der RUB.

praktischer Teil: Exkursionen (Orte im Ruhrgebiet), Samstags 11-15:30 Uhr: 23.4., 7.5., 28.5.,
Arbeit im MZ-Atelier (Blocktage) Samstags 11-15:30 Uhr: 18.6. und 2.7.

Theoretischer Teil: Montags 11:15-14:15 Uhr: 11.4., 25.4., 9.5., 30.5., 20.6., 27.6., 4.7. (Ausstellungsaufbau)
Raum: MZ 0/18 (Atelier)
Ausstellungseröffnung und gemeinsamer Rundgang: Sa. 9.7. (ab 12 Uhr)

Das Seminar wird geleitet von Johannes Stahl (Kunsthistoriker) und Denise Winter (Künstlerin)

Seminar im Sommersemester 2022

GEBIET - Kunst in urbanen Situationen

Das Ruhrgebiet ist ein schwer zu überblickender urbaner Raum, ein Konglomerat aus mehr als 20 Städten. Aber was sind urbane Räume und urbane Situationen und wie entstehen sie? Welche Rolle spielen darin der öffentliche Stadtraum und wie wirkt die Kunst in diesen hinein?
In drei Tagesexkursionen – nach Marl, Duisburg und Mülheim/Ruhr – sowie vertiefenden Seminarsitzungen untersuchen wir ausgewählte Kunstwerke und deren städtische Umfelder ebenfalls unter historischen Blickwinkeln. Dabei fragen wir auch nach dem verwendeten Material zur Herstellung der Objekte und Skulpturen sowie deren Sichtbarkeit, insbesondere unter dem Aspekt von Veränderungen. Die Seminarteilnehmer*innen gewinnen dabei Ansichten und Einsichten, aus denen Vorschläge für eigene künstlerische Maßnahmen in ausgewählten urbanen Situationen entstehen.
Im theoretischen Teil verfassen die Studierenden eine kurze schriftliche Darstellung (ca. 6000 Zeichen) und geben während einer Präsentation Einblicke in kunsthistorische und künstlerische Aspekte sowie andere Signifikanten der ausgewählten urbanen Situation.
Im praktischen Teil realisieren die Studierenden eine eigene künstlerische Projektarbeit hierzu und präsentieren diese innerhalb einer Ausstellung im Musischen Zentrum der RUB.

praktischer Teil: Exkursionen (Orte im Ruhrgebiet), Samstags 11-15:30 Uhr: 23.4., 7.5., 28.5.,
Arbeit im MZ-Atelier (Blocktage) Samstags 11-15:30 Uhr: 18.6. und 2.7.

Theoretischer Teil: Montags 11:15-14:15 Uhr: 11.4., 25.4., 9.5., 30.5., 20.6., 27.6., 4.7. (Ausstellungsaufbau)
Raum: MZ 0/18 (Atelier)
Ausstellungseröffnung und gemeinsamer Rundgang: Sa. 9.7. (ab 12 Uhr)

Das Seminar wird geleitet von Johannes Stahl (Kunsthistoriker) und Denise Winter (Künstlerin)

Dozent/in:
Johannes Stahl, Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
Seminare: Montags 11:15-14:15 Uhr: 11.4., 25.4., 9.5., 30.5., 20.6., 27.6., 4.7. (Ausstellungsaufbau)
Exkursionen / Blocktage im Atelier, Samstags 11-15:30 Uhr: 23.4., 7.5., 28.5., 18.6., 2.7.
Ort:
Seminar: Raum MZ 0/18 (Atelier) oder online (Zoom) // Exkursion: Treffen vor Ort
Anmeldung unter:
eCampus
Dozent/in:
Johannes Stahl, Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
Seminare: Montags 11:15-14:15 Uhr: 11.4., 25.4., 9.5., 30.5., 20.6., 27.6., 4.7. (Ausstellungsaufbau)
Exkursionen / Blocktage im Atelier, Samstags 11-15:30 Uhr: 23.4., 7.5., 28.5., 18.6., 2.7.
Ort:
Seminar: Raum MZ 0/18 (Atelier) oder online (Zoom) // Exkursion: Treffen vor Ort
Anmeldung unter:
eCampus
Seminar im Sommersemester 2022

Bildwelten bauen - Collagetechnik in Malerei und Grafik

Im 1. Teil wird das Medium der Collage in der Malerei untersucht. Dabei ist zunächst das Sammeln von Fotomaterial als Vorlagen und das Reproduzieren dieser von Interesse. Danach werden durch das Freistellen, das Zerschneiden und das erneute Zusammenfügen des erstellten und gefundenen Materials erste bildnerische Versuche und Skizzen erfolgen. In dem spielerischen Umgang des Zusammenfügens und Arrangierens wird das Potential ausgelotet, um zu malerischen Ergebnissen zu gelangen. Die collagierten Elemente können Ausgangspunkt für formale und inhaltliche Kompositionen sein, sie können Teil von größeren malerischen Projekten oder Serien werden, aber auch als eigenständiges Medium dienen.

Im 2. Teil wird die Architektur des Campusareals erkundet. Darüber hinaus werden künstlerische Vorbilder für Collagetechniken besprochen und in Beziehung zu der eigenen künstlerischen Arbeit gebracht.

Ziel des Seminars ist das Experimentieren mit dem künstlerischen Medium der Collage und das Herstellen eigener künstlerischen Arbeiten.

Termine:
Jeweils Donnerstag, 11:15 – 16:15 Uhr, Raum MZ 0/18 (Atelier) 14.4., 28.4., 19.5., 2.6., 23.6., 30.6., 7.7. (Ausstellungsaufbau)
Exkursion am: 7.5., ca. 11-15:30 Uhr

Ausstellungseröffnung und gemeinsamer Rundgang: Sa. 9.7. (ab 12 Uhr)

Seminar im Sommersemester 2022

Bildwelten bauen - Collagetechnik in Malerei und Grafik

Im 1. Teil wird das Medium der Collage in der Malerei untersucht. Dabei ist zunächst das Sammeln von Fotomaterial als Vorlagen und das Reproduzieren dieser von Interesse. Danach werden durch das Freistellen, das Zerschneiden und das erneute Zusammenfügen des erstellten und gefundenen Materials erste bildnerische Versuche und Skizzen erfolgen. In dem spielerischen Umgang des Zusammenfügens und Arrangierens wird das Potential ausgelotet, um zu malerischen Ergebnissen zu gelangen. Die collagierten Elemente können Ausgangspunkt für formale und inhaltliche Kompositionen sein, sie können Teil von größeren malerischen Projekten oder Serien werden, aber auch als eigenständiges Medium dienen.

Im 2. Teil wird die Architektur des Campusareals erkundet. Darüber hinaus werden künstlerische Vorbilder für Collagetechniken besprochen und in Beziehung zu der eigenen künstlerischen Arbeit gebracht.

Ziel des Seminars ist das Experimentieren mit dem künstlerischen Medium der Collage und das Herstellen eigener künstlerischen Arbeiten.

Termine:
Jeweils Donnerstag, 11:15 – 16:15 Uhr, Raum MZ 0/18 (Atelier) 14.4., 28.4., 19.5., 2.6., 23.6., 30.6., 7.7. (Ausstellungsaufbau)
Exkursion am: 7.5., ca. 11-15:30 Uhr

Ausstellungseröffnung und gemeinsamer Rundgang: Sa. 9.7. (ab 12 Uhr)

Dozentin:
Frauke Dannert
Datum und Uhrzeit:
14.4., 28.4., 19.5., 2.6., 23.6., 30.6., 7.7. // 11:15 – 16:15 Uhr + 7.5. // ca. 11 – 15:30 Uhr
Ort:
MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
eCampus
Dozentin:
Frauke Dannert
Datum und Uhrzeit:
14.4., 28.4., 19.5., 2.6., 23.6., 30.6., 7.7. // 11:15 – 16:15 Uhr + 7.5. // ca. 11 – 15:30 Uhr
Ort:
MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
eCampus
Seminar im Sommersemester 2022

MATERIAL! Oder die Frage: Müll = Material ohne Identität? *

Welches Material verwenden Künstler*innen und warum? In welchem Verhältnis stehen Material(-wert) und Aussage des Kunstwerkes? Welche Konfliktstellen können entstehen? Wie wird mit diesen umgegangen? Und „Wie kann [die Kunst] dazu beitragen, alternative Produktionsweisen oder andere Produktionsansätze zu entwickeln und zu fördern, anstatt die vorherrschenden und höchst problematischen immer wieder zu bekräftigen?“**
Zum Einstieg des Seminars gehen wir diesen Fragen nach und betrachten künstlerische Arbeiten aus Bereichen der Konzept-, Installations- und Performancekunst. Auch Kunst, die während der Pandemie entsteht und entstand, wird betrachtet. Wir lesen und besprechen verschiedene Texte zum Thema Material und Konzept. Parallel machen wir uns selbst ans Werk. Was haben wir? Was werden wir finden? Welche Aussagen können getroffen werden? Wie nutzen wir (öffentliche) Räume, Orte, Ressourcen jeglicher Art, die uns zur Verfügung stehen? Wir entwerfen, verwerfen, bauen, zeichnen und projizieren. Der Campus der RUB kann dabei eine spannende Inspirationsquelle sein! Wir besprechen die (Zwischen-) Ergebnisse und präsentieren diese während einer Ausstellung im MZ.

*Der Vergleich ist dem Buch entlehnt: „Material Matters“, Wie wir es schaffen, die Ressourcenverschwendung zu beenden, die Wirtschaft zu motivieren, bessere Produkte zu erzeugen und wie Unternehmen, Verbraucher und die Umwelt davon profitieren, 2018
**Tino Sehgal in „What’s next“, Kunst nach der Krise, ein Reader, 2013, S.526 (ursprünglich „Den letzten beißen die Hunde“, Hamburg 2008)

Teil 1: Theoretische Arbeit: Gemeinsames Lesen/Besprechen von Texten.
Mittwochs, 14-tägig, 11:15 – 14:15 Uhr, Beginn Mi. 20.4.2022, weitere Termine: 4.5., 18.5., 1.6., 15.6., 29.6., 6.7. (Ausstellungsaufbau)
Ort: Raum MZ 0/18 (Atelier)

Teil 2: Praktische Arbeit: Experimente, Übungen. Besprechung der (Zwischen-) Ergebnisse im Plenum
Samstags, 11:15 – 17:15 Uhr, Termine: 11.6., 25.6., 2.7.
Ort: Raum MZ 0/18 (Atelier)

Ausstellungseröffnung und gemeinsamer Rundgang: Sa. 9.7. (ab 12 Uhr)

Seminar im Sommersemester 2022

MATERIAL! Oder die Frage: Müll = Material ohne Identität? *

Welches Material verwenden Künstler*innen und warum? In welchem Verhältnis stehen Material(-wert) und Aussage des Kunstwerkes? Welche Konfliktstellen können entstehen? Wie wird mit diesen umgegangen? Und „Wie kann [die Kunst] dazu beitragen, alternative Produktionsweisen oder andere Produktionsansätze zu entwickeln und zu fördern, anstatt die vorherrschenden und höchst problematischen immer wieder zu bekräftigen?“**
Zum Einstieg des Seminars gehen wir diesen Fragen nach und betrachten künstlerische Arbeiten aus Bereichen der Konzept-, Installations- und Performancekunst. Auch Kunst, die während der Pandemie entsteht und entstand, wird betrachtet. Wir lesen und besprechen verschiedene Texte zum Thema Material und Konzept. Parallel machen wir uns selbst ans Werk. Was haben wir? Was werden wir finden? Welche Aussagen können getroffen werden? Wie nutzen wir (öffentliche) Räume, Orte, Ressourcen jeglicher Art, die uns zur Verfügung stehen? Wir entwerfen, verwerfen, bauen, zeichnen und projizieren. Der Campus der RUB kann dabei eine spannende Inspirationsquelle sein! Wir besprechen die (Zwischen-) Ergebnisse und präsentieren diese während einer Ausstellung im MZ.

*Der Vergleich ist dem Buch entlehnt: „Material Matters“, Wie wir es schaffen, die Ressourcenverschwendung zu beenden, die Wirtschaft zu motivieren, bessere Produkte zu erzeugen und wie Unternehmen, Verbraucher und die Umwelt davon profitieren, 2018
**Tino Sehgal in „What’s next“, Kunst nach der Krise, ein Reader, 2013, S.526 (ursprünglich „Den letzten beißen die Hunde“, Hamburg 2008)

Teil 1: Theoretische Arbeit: Gemeinsames Lesen/Besprechen von Texten.
Mittwochs, 14-tägig, 11:15 – 14:15 Uhr, Beginn Mi. 20.4.2022, weitere Termine: 4.5., 18.5., 1.6., 15.6., 29.6., 6.7. (Ausstellungsaufbau)
Ort: Raum MZ 0/18 (Atelier)

Teil 2: Praktische Arbeit: Experimente, Übungen. Besprechung der (Zwischen-) Ergebnisse im Plenum
Samstags, 11:15 – 17:15 Uhr, Termine: 11.6., 25.6., 2.7.
Ort: Raum MZ 0/18 (Atelier)

Ausstellungseröffnung und gemeinsamer Rundgang: Sa. 9.7. (ab 12 Uhr)

Dozentin:
Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
Mittwochs 11:15 – 14:15 Uhr // 20.4., 4.5., 18.5., 1.6., 15.6., 29.6., 6.7. + Blocktage Samstags 11:15 – 17:15 Uhr // 11.6., 25.6., 2.7.
Ort:
MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
eCampus
Dozentin:
Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
Mittwochs 11:15 – 14:15 Uhr // 20.4., 4.5., 18.5., 1.6., 15.6., 29.6., 6.7. + Blocktage Samstags 11:15 – 17:15 Uhr // 11.6., 25.6., 2.7.
Ort:
MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
eCampus
Seminar im Sommersemester 2022

Strukturen und Oberflächen - Fotografische Essays zur Ruhr-Universität Bochum

Die Architektur der Ruhr-Universität Bochum (RUB) sollte auf gleich mehrfache Weise eine Symbolwirkung entfalten: Als erste Universität des Ruhrgebiets sowie als erste Hochschulneugründung Nordrhein-Westfalens nach dem Zweiten Weltkrieg stand sie für die „Wiederherstellung von Einheit in Lehre und Forschung“ und markierte zugleich den Startschuss einer breit angelegten Bildungsoffensive. Diese politischen Vorsätze prägten das architektonische Konzept und die Gestaltung des Campus und sind bis heute sichtbar.

Durch die Erarbeitung eigener fotografischer Essays nähern wir uns im Seminar dieser Perspektive auf die Strukturen und Oberflächen des Campus schrittweise an. Neben der fotografischen Umsetzung werden wir auch theoretische und konzeptionelle Fragen der künstlerischen Bildgestaltung und des seriellen Arbeitens diskutieren. So werden im Laufe des Kurses sowohl die Fähigkeiten im Umgang mit der Kamera erweitert als auch der eigene Blick auf fotografische Bilder und ihre Bedeutungszusammenhänge geschärft.

Kurze Einführungen in die jeweils erforderlichen technischen Grundlagen sowie das Betrachten und Besprechen wegweisender Werke anderer Fotograf*innen unterstützen die eigenständige Arbeit an den Aufgabenstellungen. Eine gemeinsame fachübergreifende Ausstellung zum Abschluss des Kurses im Foyer des Musischen Zentrums soll darüber hinaus die Möglichkeit bieten, auch die Wirkung verschiedener Formate, Präsentationsformen und Bildanordnungen im Raum zu erproben.

Teil 1: Theoretisches Arbeiten: Bildbesprechungen, Kameratechnik, Theorie und Geschichte der Fotografie, Bildaufbau und offene Diskussion.
Jeweils Mittwoch 12:00 – 13:30 Uhr, Raum MZ 0/10
Teil 2: Praktisches Arbeiten: Blitzlichtstudio, Tageslicht, Konzeptübungen.
Jeweils Mittwoch 13:30 – 15:00 Uhr, Raum MZ 0/10

Ausstellungseröffnung und gemeinsamer Rundgang: Sa. 9.7. (ab 12 Uhr)

Teil 1 und Teil 2 sind miteinander verschränkt und können nicht getrennt voneinander belegt werden.

Seminar im Sommersemester 2022

Strukturen und Oberflächen - Fotografische Essays zur Ruhr-Universität Bochum

Die Architektur der Ruhr-Universität Bochum (RUB) sollte auf gleich mehrfache Weise eine Symbolwirkung entfalten: Als erste Universität des Ruhrgebiets sowie als erste Hochschulneugründung Nordrhein-Westfalens nach dem Zweiten Weltkrieg stand sie für die „Wiederherstellung von Einheit in Lehre und Forschung“ und markierte zugleich den Startschuss einer breit angelegten Bildungsoffensive. Diese politischen Vorsätze prägten das architektonische Konzept und die Gestaltung des Campus und sind bis heute sichtbar.

Durch die Erarbeitung eigener fotografischer Essays nähern wir uns im Seminar dieser Perspektive auf die Strukturen und Oberflächen des Campus schrittweise an. Neben der fotografischen Umsetzung werden wir auch theoretische und konzeptionelle Fragen der künstlerischen Bildgestaltung und des seriellen Arbeitens diskutieren. So werden im Laufe des Kurses sowohl die Fähigkeiten im Umgang mit der Kamera erweitert als auch der eigene Blick auf fotografische Bilder und ihre Bedeutungszusammenhänge geschärft.

Kurze Einführungen in die jeweils erforderlichen technischen Grundlagen sowie das Betrachten und Besprechen wegweisender Werke anderer Fotograf*innen unterstützen die eigenständige Arbeit an den Aufgabenstellungen. Eine gemeinsame fachübergreifende Ausstellung zum Abschluss des Kurses im Foyer des Musischen Zentrums soll darüber hinaus die Möglichkeit bieten, auch die Wirkung verschiedener Formate, Präsentationsformen und Bildanordnungen im Raum zu erproben.

Teil 1: Theoretisches Arbeiten: Bildbesprechungen, Kameratechnik, Theorie und Geschichte der Fotografie, Bildaufbau und offene Diskussion.
Jeweils Mittwoch 12:00 – 13:30 Uhr, Raum MZ 0/10
Teil 2: Praktisches Arbeiten: Blitzlichtstudio, Tageslicht, Konzeptübungen.
Jeweils Mittwoch 13:30 – 15:00 Uhr, Raum MZ 0/10

Ausstellungseröffnung und gemeinsamer Rundgang: Sa. 9.7. (ab 12 Uhr)

Teil 1 und Teil 2 sind miteinander verschränkt und können nicht getrennt voneinander belegt werden.

Dozent:
Patrick Lohse
Datum und Uhrzeit:
Mittwochs 12:00 – 15:00 Uhr
Ort:
MZ Fotostudio (MZ 0/10)
Anmeldung unter:
eCampus
Dozent:
Patrick Lohse
Datum und Uhrzeit:
Mittwochs 12:00 – 15:00 Uhr
Ort:
MZ Fotostudio (MZ 0/10)
Anmeldung unter:
eCampus
Seminar im Wintersemester 2021/22

REAGIEREN - ÜBERZEICHNEN - VERBREITEN - künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum

Wir befinden uns am Anfang einer Dekade, die schon jetzt die Post-Corona-Zeit oder Postlockdown genannt wird. Künstler:innen waren während des Lockdowns gezwungen, ihre Ausdrucksweisen zu verändern und der Situation anzupassen, um weiterhin sichtbar zu sein. Neben dem digitalen Raum haben einige von ihnen deshalb auch den öffentlichen Raum für sich nutzbar gemacht. 
Wie haben sich künstlerische Strategien und Vorgehensweisen im vergangenen Jahr und insbesondere während der Zeit des Lockdowns verändert? Welche Ansätze wurden aus historischen Strömungen wie beispielsweise der „Fluxus-Bewegung“, aus Protestaktionen oder der „Situationistischen Internationale“ entlehnt und neu erprobt? Wie lassen sich diese künstlerischen Strategien für eigene Kunstprojekte produktiv umsetzen? Diesen und anderen Fragen werden wir im Seminar nachgehen. Austausch, Experiment und Reflexion stehen dabei im Vordergrund. Ziel des Seminars ist die Entwicklung eigener künstlerischer Projekte, die innerhalb der Gruppe besprochen und abschließend online und im Musischen Zentrum präsentiert werden können.
Dieses Seminar ist eine Zusammenarbeit mit einer Seminargruppe der Kunstakademie München. Es wird gemeinsam von der Kunsthistorikerin Samira Yildirim (München) und der Künstlerin Denise Winter (Bochum) geleitet. Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft und Freude an universitätsübergreifender Gruppenarbeit und dem Austausch über die eigene und die Arbeit der anderen. Das Seminar wird in Blöcken teils online via Zoom und sobald es möglich ist auch mit den Bochumer Studierenden vor Ort im Atelier des Musischen Zentrum stattfinden. 

In Teil 1 konzipieren und besprechen die Studierenden eigene Experimente im öffentlichen Raum. Sie entwickeln und erproben verschiedene Techniken der Themenfindung und Umsetzung. An den Blocktagen im Atelier des MZ werden Arbeitszwischenschritte und fertige Projekte gemeinsam besprochen. (Je nach Corona-Bestimmungen)

Als Inspirationsquellen dienen ihnen in Teil 2 Texte zum Seminarthema, (literarische) Erzählungen, Abbildungen von Installationen, Performances, Fotografien verschiedener Künstler:innen, die wir zu Beginn und im Laufe des Semesters kennen lernen und diskutieren werden. 
Ziel des Seminars ist das Experimentieren mit neuen künstlerischen Ausdrucksformen und das Herstellen einer eigenen künstlerischen Arbeit.

Teil 1 und Teil 2 müssen kombiniert und können nicht einzeln belegt werden. Beide Teile werden miteinander verschränkt gelehrt.

Seminar im Wintersemester 2021/22

REAGIEREN - ÜBERZEICHNEN - VERBREITEN - künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum

Wir befinden uns am Anfang einer Dekade, die schon jetzt die Post-Corona-Zeit oder Postlockdown genannt wird. Künstler:innen waren während des Lockdowns gezwungen, ihre Ausdrucksweisen zu verändern und der Situation anzupassen, um weiterhin sichtbar zu sein. Neben dem digitalen Raum haben einige von ihnen deshalb auch den öffentlichen Raum für sich nutzbar gemacht. 
Wie haben sich künstlerische Strategien und Vorgehensweisen im vergangenen Jahr und insbesondere während der Zeit des Lockdowns verändert? Welche Ansätze wurden aus historischen Strömungen wie beispielsweise der „Fluxus-Bewegung“, aus Protestaktionen oder der „Situationistischen Internationale“ entlehnt und neu erprobt? Wie lassen sich diese künstlerischen Strategien für eigene Kunstprojekte produktiv umsetzen? Diesen und anderen Fragen werden wir im Seminar nachgehen. Austausch, Experiment und Reflexion stehen dabei im Vordergrund. Ziel des Seminars ist die Entwicklung eigener künstlerischer Projekte, die innerhalb der Gruppe besprochen und abschließend online und im Musischen Zentrum präsentiert werden können.
Dieses Seminar ist eine Zusammenarbeit mit einer Seminargruppe der Kunstakademie München. Es wird gemeinsam von der Kunsthistorikerin Samira Yildirim (München) und der Künstlerin Denise Winter (Bochum) geleitet. Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft und Freude an universitätsübergreifender Gruppenarbeit und dem Austausch über die eigene und die Arbeit der anderen. Das Seminar wird in Blöcken teils online via Zoom und sobald es möglich ist auch mit den Bochumer Studierenden vor Ort im Atelier des Musischen Zentrum stattfinden. 

In Teil 1 konzipieren und besprechen die Studierenden eigene Experimente im öffentlichen Raum. Sie entwickeln und erproben verschiedene Techniken der Themenfindung und Umsetzung. An den Blocktagen im Atelier des MZ werden Arbeitszwischenschritte und fertige Projekte gemeinsam besprochen. (Je nach Corona-Bestimmungen)

Als Inspirationsquellen dienen ihnen in Teil 2 Texte zum Seminarthema, (literarische) Erzählungen, Abbildungen von Installationen, Performances, Fotografien verschiedener Künstler:innen, die wir zu Beginn und im Laufe des Semesters kennen lernen und diskutieren werden. 
Ziel des Seminars ist das Experimentieren mit neuen künstlerischen Ausdrucksformen und das Herstellen einer eigenen künstlerischen Arbeit.

Teil 1 und Teil 2 müssen kombiniert und können nicht einzeln belegt werden. Beide Teile werden miteinander verschränkt gelehrt.

Dozentin:
Denise Winter (RUB) und Samira Yildirim (Akademie der Bildenden Künste München)
Datum und Uhrzeit:
Blockveranstaltungen, ca. 14-tägig Freitag und Samstag
erstes Treffen: Fr. 22.10.2021, 10 Uhr (Zoom)
Ort:
Zoom und MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
eCampus
Dozentin:
Denise Winter (RUB) und Samira Yildirim (Akademie der Bildenden Künste München)
Datum und Uhrzeit:
Blockveranstaltungen, ca. 14-tägig Freitag und Samstag
erstes Treffen: Fr. 22.10.2021, 10 Uhr (Zoom)
Ort:
Zoom und MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
eCampus
Seminar im Wintersemester 2021/22

BLICK. FOTO. SCHNITT. Fotografieren als tägliche Praxis – Analyse und Reflexion.

Vom Schnappschuss zur durchdachten Fotoserie? Tagebuchaufnahme, Dokumentation, Fiktion, Architektur, Abstraktion oder Portrait: im Seminar besprechen wir u.a. Bildaufbau, Komposition und Dynamik in Fotografien. Wir erproben verschiedene fotografische Techniken zur Steigerung der Bildwirkung, entwerfen Bildkompositionen für Einzelbilder oder Serien mit narrativem Inhalt oder konstruieren Räume für (fiktionale) Portraits. Wir lesen (literarische) Texte und entwickeln fotografische Übersetzungen oder umgekehrt. Das Material Foto steht dabei im Vordergrund: eigenes oder gefundenes, alles ist möglich. Das Ziel des Seminars ist das experimentelle Arbeiten mit den Mitteln der Fotografie, um einzelne Bilder oder Serien zu entwickeln, die in einer Ausstellung oder Publikation präsentiert bzw. publiziert werden können.

In Teil 1 besprechen die Studierenden ihre eigenen oder gefundenen Fotografien. Sie entwickeln und erproben verschiedene Techniken der Themenfindung und Umsetzung, Bildkomposition und Abstraktion in kurzen Übungen. An den Blocktagen werden im Campus Atelier am MZ Arbeitszwischenschritte und fertige Produkte gemeinsam besprochen. (Je nach Corona-Bestimmungen) Als Inspirationsquellen dienen ihnen in Teil 2 Texte zum Seminarthema, Abbildungen von Installationen, Performances, Fotografien verschiedener Künstler*innen, die wir zu Beginn und im Laufe des Semesters kennen lernen und diskutieren werden. Ziel des Seminars ist das Experimentieren mit neuen künstlerischen Ausdrucksformen und das Herstellen einer eigenen künstlerischen Arbeit in Form einzelner Fotografien oder Fotoserien.

Teil 1 und Teil 2 müssen kombiniert und können nicht einzeln belegt werden. Beide Teile werden miteinander verschränkt gelehrt.

Anmeldung erfolgt über eCampus, bitte den Anmeldezeitraum beachten. Die Plätze werden verlost. Das Seminar findet im Optionalbereich statt. Ein Scheinerwerb ist möglich.
Für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Alle für den Kurs benötigten Grundlagen und praktischen Kenntnisse werden aufeinander aufbauend in einzelnen Praxisübungen erarbeitet. Verpflichtend für eine erfolgreiche Teilnahme sind: Regelmäßiger Seminarbesuch (online oder Präsenz), Referate/Präsentationen (15 Minuten PowerPoint-Präsentation), selbstständige Weiterentwicklung der eigenen künstlerischen Arbeit und deren Nachweis sowie eine Abschlusspräsentation (Präsentation der künstlerischen Arbeit online oder in einem gemeinsamen Treffen am MZ)

Seminar im Wintersemester 2021/22

BLICK. FOTO. SCHNITT. Fotografieren als tägliche Praxis – Analyse und Reflexion.

Vom Schnappschuss zur durchdachten Fotoserie? Tagebuchaufnahme, Dokumentation, Fiktion, Architektur, Abstraktion oder Portrait: im Seminar besprechen wir u.a. Bildaufbau, Komposition und Dynamik in Fotografien. Wir erproben verschiedene fotografische Techniken zur Steigerung der Bildwirkung, entwerfen Bildkompositionen für Einzelbilder oder Serien mit narrativem Inhalt oder konstruieren Räume für (fiktionale) Portraits. Wir lesen (literarische) Texte und entwickeln fotografische Übersetzungen oder umgekehrt. Das Material Foto steht dabei im Vordergrund: eigenes oder gefundenes, alles ist möglich. Das Ziel des Seminars ist das experimentelle Arbeiten mit den Mitteln der Fotografie, um einzelne Bilder oder Serien zu entwickeln, die in einer Ausstellung oder Publikation präsentiert bzw. publiziert werden können.

In Teil 1 besprechen die Studierenden ihre eigenen oder gefundenen Fotografien. Sie entwickeln und erproben verschiedene Techniken der Themenfindung und Umsetzung, Bildkomposition und Abstraktion in kurzen Übungen. An den Blocktagen werden im Campus Atelier am MZ Arbeitszwischenschritte und fertige Produkte gemeinsam besprochen. (Je nach Corona-Bestimmungen) Als Inspirationsquellen dienen ihnen in Teil 2 Texte zum Seminarthema, Abbildungen von Installationen, Performances, Fotografien verschiedener Künstler*innen, die wir zu Beginn und im Laufe des Semesters kennen lernen und diskutieren werden. Ziel des Seminars ist das Experimentieren mit neuen künstlerischen Ausdrucksformen und das Herstellen einer eigenen künstlerischen Arbeit in Form einzelner Fotografien oder Fotoserien.

Teil 1 und Teil 2 müssen kombiniert und können nicht einzeln belegt werden. Beide Teile werden miteinander verschränkt gelehrt.

Anmeldung erfolgt über eCampus, bitte den Anmeldezeitraum beachten. Die Plätze werden verlost. Das Seminar findet im Optionalbereich statt. Ein Scheinerwerb ist möglich.
Für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Alle für den Kurs benötigten Grundlagen und praktischen Kenntnisse werden aufeinander aufbauend in einzelnen Praxisübungen erarbeitet. Verpflichtend für eine erfolgreiche Teilnahme sind: Regelmäßiger Seminarbesuch (online oder Präsenz), Referate/Präsentationen (15 Minuten PowerPoint-Präsentation), selbstständige Weiterentwicklung der eigenen künstlerischen Arbeit und deren Nachweis sowie eine Abschlusspräsentation (Präsentation der künstlerischen Arbeit online oder in einem gemeinsamen Treffen am MZ)

Dozentin:
Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
Montags 12.00 – 15.00 Uhr (Theorie und Praxis)
Ort:
MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
eCampus
Dozentin:
Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
Montags 12.00 – 15.00 Uhr (Theorie und Praxis)
Ort:
MZ Atelier (MZ 0/18)
Anmeldung unter:
eCampus
Seminar im Wintersemester 2021/22

Momente des Zweifels – Das Dokumentarische in der Fotografie

Die Fotografie als Dokument und ihre Rolle als Abbild der Wirklichkeit ist inhaltliche Auseinandersetzung des Seminars. Obwohl es längst als Konsens gilt, dass jede Fotografie die grundsätzliche Möglichkeit einer Manipulation in sich birgt, hat sie doch keineswegs ihre Beweis- oder gar Anziehungskraft verloren. Dieses spezifische Paradox im Hinblick auf die Rezeption von Fotografien bildet den Ausgangspunkt für die Fragestellung, welche Möglichkeiten und Potenziale dieser allgegenwärtige Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit bereithält. Welche neuen Bedeutungsebenen eröffnet eine bewusste Inszenierung der Wirklichkeit? Und welche Spannungsfelder und Brüche ergeben sich, wenn die Ungewissheit selbst zum Thema eines Bildes wird?

Im Laufe des Semesters werden wir diese und weitere Fragen nicht nur diskutieren, sondern ihnen auch anhand von praktischen Aufgabenstellungen mit der eigenen Kamera nachgehen. So werden sowohl die Fähigkeiten im Umgang mit der Kamera erweitert als auch der eigene Blick auf fotografische Bilder und ihre Produktionsbedingungen geschärft. Kurze Einführungen in die jeweils erforderlichen technischen Grundlagen sowie das Betrachten und Besprechen wegweisender Werke anderer Fotograf*innen unterstützen die eigenständige Arbeit an den Aufgabenstellungen. Eine gemeinsame Ausstellung zum Abschluss des Kurses im Foyer des Musischen Zentrums soll darüber hinaus die Möglichkeit bieten, auch die Wirkung verschiedener Formate, Präsentationsformen und Bildanordnungen im Raum zu erproben.

Teil 1: Theoretisches Arbeiten: Bildbesprechungen, Kameratechnik, Theorie und Geschichte der Fotografie, Diskussion.
Jeweils Mittwoch 12:00 – 13:30 Uhr, Raum MZ 0/10
Teil 2: Praktisches Arbeiten: Blitzlichtstudio, Tageslicht, Konzeptübungen.
Jeweils Mittwoch 13:30 – 15:00 Uhr, Raum MZ 0/10

Teil 1 und Teil 2 müssen kombiniert und können nicht einzeln belegt werden. Beide Teile werden miteinander verschränkt gelehrt.

Seminar im Wintersemester 2021/22

Momente des Zweifels – Das Dokumentarische in der Fotografie

Die Fotografie als Dokument und ihre Rolle als Abbild der Wirklichkeit ist inhaltliche Auseinandersetzung des Seminars. Obwohl es längst als Konsens gilt, dass jede Fotografie die grundsätzliche Möglichkeit einer Manipulation in sich birgt, hat sie doch keineswegs ihre Beweis- oder gar Anziehungskraft verloren. Dieses spezifische Paradox im Hinblick auf die Rezeption von Fotografien bildet den Ausgangspunkt für die Fragestellung, welche Möglichkeiten und Potenziale dieser allgegenwärtige Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit bereithält. Welche neuen Bedeutungsebenen eröffnet eine bewusste Inszenierung der Wirklichkeit? Und welche Spannungsfelder und Brüche ergeben sich, wenn die Ungewissheit selbst zum Thema eines Bildes wird?

Im Laufe des Semesters werden wir diese und weitere Fragen nicht nur diskutieren, sondern ihnen auch anhand von praktischen Aufgabenstellungen mit der eigenen Kamera nachgehen. So werden sowohl die Fähigkeiten im Umgang mit der Kamera erweitert als auch der eigene Blick auf fotografische Bilder und ihre Produktionsbedingungen geschärft. Kurze Einführungen in die jeweils erforderlichen technischen Grundlagen sowie das Betrachten und Besprechen wegweisender Werke anderer Fotograf*innen unterstützen die eigenständige Arbeit an den Aufgabenstellungen. Eine gemeinsame Ausstellung zum Abschluss des Kurses im Foyer des Musischen Zentrums soll darüber hinaus die Möglichkeit bieten, auch die Wirkung verschiedener Formate, Präsentationsformen und Bildanordnungen im Raum zu erproben.

Teil 1: Theoretisches Arbeiten: Bildbesprechungen, Kameratechnik, Theorie und Geschichte der Fotografie, Diskussion.
Jeweils Mittwoch 12:00 – 13:30 Uhr, Raum MZ 0/10
Teil 2: Praktisches Arbeiten: Blitzlichtstudio, Tageslicht, Konzeptübungen.
Jeweils Mittwoch 13:30 – 15:00 Uhr, Raum MZ 0/10

Teil 1 und Teil 2 müssen kombiniert und können nicht einzeln belegt werden. Beide Teile werden miteinander verschränkt gelehrt.

Dozent:
Patrick Lohse
Datum und Uhrzeit:
Mittwochs 12-15 Uhr
Ort:
MZ Fotostudio, Raum MZ 0/10
Anmeldung unter:
eCampus
Dozent:
Patrick Lohse
Datum und Uhrzeit:
Mittwochs 12-15 Uhr
Ort:
MZ Fotostudio, Raum MZ 0/10
Anmeldung unter:
eCampus

Vita