Theater
Seminare Theaterwissenschaft
Grundmodul Szenische Forschung
Collective Creation Theatre
Teil 1 Theater ist schon immer ein Medium, das Demokratie stärkt. Vor allem in demokratischen Theaterformaten liegt der Fokus auf gleichberechtigter und selbstbestimmter Beteiligung aller Ensemblemitglieder. Wie aus einzelnen persönlichen Anliegen eine gemeinsamen Präsentation entstehen kann, lehrt das Collective Creation Theatre (oder auch Devised Theatre). Seit 1970 hat diese Methode der Kollaboration als Ausdruck alternativer kultureller Praxis das Theater in Nordamerika und Europa ästhetisch revolutioniert.
Inhalt und Konzeption eines Theaterstückes entstehen durch Recherche, Improvisation und Diskussionen. Meist wird ein dokumentarisches Thema aus politischen oder sozialen Kontexten gewählt. Ziel ist eine gemeinsame Vision für die Aufführung zu entwickeln, in der alle ihre persönlichen Rollen finden.
Anhand von Best Practice Beispielen und Texten werden kollektive Arbeits- und Trainingsmethoden reflektiert und auf eigene Anwendungsmöglichkeiten analysiert.
Teil 2: Das Collective Creation Theatre fußt auf Körper- und Bewegungsarbeit. Persönliche Erfahrungen in physischen Schauspielübungen helfen über Themen authentisch ins Gespräch zu kommen. Körperliche Empfindungen beeinflussen unsere Wahrnehmung und unser Denken, was in künstlerischen Prozessen eindrucksvoll und zielführend ist. Alle Teilnehmenden konzipieren und gestalten aktiv eine Abschlusspräsentation.
Biite auch die Angaben im Vorlesungsverzeichnis beachten!
Dozentin:
Karin Freymeyer
Datum und Uhrzeit:
Mi, 10.15 – 13.45 Uhr
Ort:
Theatersaal mi Musischen Zentrum
Anmeldung unter:
eCampus
Dozentin:
Karin Freymeyer
Datum und Uhrzeit:
Mi, 10.15 – 13.45 Uhr
Ort:
Theatersaal mi Musischen Zentrum
Anmeldung unter:
eCampus