bildende Kunst

Seminare im OPTIONALBEREICH

Die Ruhr-Universität Bochum hat mit dem Optionalbereich einen zentralen, fakultätsübergreifenden und in dieser Form einmaligen Ort zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen geschaffen. In Ergänzung der wissenschaftlichen Ausbildung im Fachstudium können Studierende am Musischen Zentrum in praxisnahen Seminaren im Bereich Bildende Kunst künstlerische Techniken erlernen und umsetzten. Die praktische Arbeit, das Experimentieren und der gemeinsame Austausch stehen dabei im Vordergrund.

bunten foto mit einer hand (links) die nach material greift, das auf einem tisch liegt. das material: stoff in rot und weiß, eine maske (schwarz), ein gelber schwamm, küchentücher, ein eierkarton un grün, eine klebefolie in rosa.
Zertifikatsstudium über den Optionalbereich der RUB

Zertifikat: KUNST - KULTUR - ÄSTHETIK. Kulturelle und ästhetische Bildung - gesellschaftliche Herausforderung und Perspektive

Das Zertifikat stellt die Auseinandersetzung mit ästhetischen Erfahrungen, kulturellen Begegnungen mit Kunst in allen Formen: Theater, Musik, Tanz, Malerei, Fotografie, Medien etc. in den Mittelpunkt und greift so einen Bereich der Bildung auf, der an der Hochschule ohne künstlerische Ausrichtung selten eine Rolle spielen. Zugleich ist es aber dieser Bereich der Bildung, der zahlreiche Möglichkeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern für Studierende eröffnet. Das Zertifikat ist eine gute Zusatzqualität für Studierende, die sich selbst und ihre Kompetenzen, insbesondere im Hinblick auf Vermittlungsfähigkeiten unter Einbezug der eigenen Fachrichtung(en) weiterentwickeln und aktiv Gesellschaft mitgestalten wollen.

Kontakt und Anmeldung: Denise Winter mz-kunst@rub.de
Weitere Infos und Aufbau des Zertifikatsstudiums: hier (LINK)
FAQ zum Zertifikat: hier (PDF)

bunten foto mit einer hand (links) die nach material greift, das auf einem tisch liegt. das material: stoff in rot und weiß, eine maske (schwarz), ein gelber schwamm, küchentücher, ein eierkarton un grün, eine klebefolie in rosa.
Zertifikatsstudium über den Optionalbereich der RUB

Zertifikat: KUNST - KULTUR - ÄSTHETIK. Kulturelle und ästhetische Bildung - gesellschaftliche Herausforderung und Perspektive

Das Zertifikat stellt die Auseinandersetzung mit ästhetischen Erfahrungen, kulturellen Begegnungen mit Kunst in allen Formen: Theater, Musik, Tanz, Malerei, Fotografie, Medien etc. in den Mittelpunkt und greift so einen Bereich der Bildung auf, der an der Hochschule ohne künstlerische Ausrichtung selten eine Rolle spielen. Zugleich ist es aber dieser Bereich der Bildung, der zahlreiche Möglichkeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern für Studierende eröffnet. Das Zertifikat ist eine gute Zusatzqualität für Studierende, die sich selbst und ihre Kompetenzen, insbesondere im Hinblick auf Vermittlungsfähigkeiten unter Einbezug der eigenen Fachrichtung(en) weiterentwickeln und aktiv Gesellschaft mitgestalten wollen.

Kontakt und Anmeldung: Denise Winter mz-kunst@rub.de
Weitere Infos und Aufbau des Zertifikatsstudiums: hier (LINK)
FAQ zum Zertifikat: hier (PDF)

Dozentin:
Denise Winter (Musisches Zentrum, Bildende Kunst) / Dr. Denise Temme (Fakultät für Sportwissenschaft, Tanz)
Ort:
Musisches Zentrum und Fakultät für Sportwissenschaft
Anmeldung unter:
mz-kunst@rub.de
Dozentin:
Denise Winter (Musisches Zentrum, Bildende Kunst) / Dr. Denise Temme (Fakultät für Sportwissenschaft, Tanz)
Ort:
Musisches Zentrum und Fakultät für Sportwissenschaft
Anmeldung unter:
mz-kunst@rub.de
Modul 2, Teil 3 und 4 des Zertifikats „KUNST – KULTUR – ÄSTHETIK“

Einführung in die ästhetische und kulturelle Bildung – Blockseminar

Es handelt sich bei diesem Blockseminar um das Teil-Modul (Teil 3 und 4 – im WiSe) des Moduls „Einführung in die ästhetische und kulturelle Bildung – Theorie, Praxis, Kolloquium“, Datum: wird noch bekannt gegeben, Uhrzeit: 10-20 Uhr

In diesem Teil des Moduls lernen die Studierenden mittels Fachliteratur verschiedene Handlungsfelder der kulturellen und ästhetischen Bildung kennen. Innerhalb der zwei Blocktage des vierten Modulteils werden durch kurze ästhetische Übungen und Experimente mit kreativen, künstlerischen Verfahren die eigene ästhetische Wahrnehmung sensibilisiert und durch Analyse und Reflexion des eigenen ästhetischen Vorgehens verdeutlicht, wie mit künstlerischen Methoden ästhetische Erfahrungen ermöglicht und ästhetische Projekte im pädagogischen oder sozialen Feld konzipiert werden können.

Infos zu den beiden anderen Teilen des Moduls (Teil 1 und 2):
Teil 1: Künstlerische Techniken (Übung, praktisches Seminar an der Fakultät für Sportwissenschaften oder Workshop im Musischen Zentrum (MZ)) im SoSe oder im WiSe
Teil 2: Kolloquium/Übung vor Originalen (Blockveranstaltungen im Atelier des MZ, sowie Exkursionen z.B. in Museen, zu Tanz- oder Theateraufführungen in der näheren Umgebung oder/und am MZ oder an der Fakultät für Sportwissenschaften, 7-8 Blockveranstaltungen im SoSe, jeweils ca. 10-18 Uhr, Termine nach Vereinbarung)

Infos zum gesamten Modul und Inhalten des Zertifikats „KUNST KULTUR ÄSTHETIK“: https://optio.ruhr-uni-bochum.de/index.php/zertifikat-kunst-kultur-aesthetik/

Modul 2, Teil 3 und 4 des Zertifikats „KUNST – KULTUR – ÄSTHETIK“

Einführung in die ästhetische und kulturelle Bildung – Blockseminar

Es handelt sich bei diesem Blockseminar um das Teil-Modul (Teil 3 und 4 – im WiSe) des Moduls „Einführung in die ästhetische und kulturelle Bildung – Theorie, Praxis, Kolloquium“, Datum: wird noch bekannt gegeben, Uhrzeit: 10-20 Uhr

In diesem Teil des Moduls lernen die Studierenden mittels Fachliteratur verschiedene Handlungsfelder der kulturellen und ästhetischen Bildung kennen. Innerhalb der zwei Blocktage des vierten Modulteils werden durch kurze ästhetische Übungen und Experimente mit kreativen, künstlerischen Verfahren die eigene ästhetische Wahrnehmung sensibilisiert und durch Analyse und Reflexion des eigenen ästhetischen Vorgehens verdeutlicht, wie mit künstlerischen Methoden ästhetische Erfahrungen ermöglicht und ästhetische Projekte im pädagogischen oder sozialen Feld konzipiert werden können.

Infos zu den beiden anderen Teilen des Moduls (Teil 1 und 2):
Teil 1: Künstlerische Techniken (Übung, praktisches Seminar an der Fakultät für Sportwissenschaften oder Workshop im Musischen Zentrum (MZ)) im SoSe oder im WiSe
Teil 2: Kolloquium/Übung vor Originalen (Blockveranstaltungen im Atelier des MZ, sowie Exkursionen z.B. in Museen, zu Tanz- oder Theateraufführungen in der näheren Umgebung oder/und am MZ oder an der Fakultät für Sportwissenschaften, 7-8 Blockveranstaltungen im SoSe, jeweils ca. 10-18 Uhr, Termine nach Vereinbarung)

Infos zum gesamten Modul und Inhalten des Zertifikats „KUNST KULTUR ÄSTHETIK“: https://optio.ruhr-uni-bochum.de/index.php/zertifikat-kunst-kultur-aesthetik/

Dozentin:
Denise Winter
Ort:
Atelier des MZ (Raum 0/18)
Anmeldung unter:
Mail an mz-kunst@rub.de mit kurzer Notiz zu Motivation und Vorerfahrung
Dozentin:
Denise Winter
Ort:
Atelier des MZ (Raum 0/18)
Anmeldung unter:
Mail an mz-kunst@rub.de mit kurzer Notiz zu Motivation und Vorerfahrung
Seminar im WiSe 2026/27

Printing as Resistance

Wir drucken, schneiden, experimentieren und entwickeln eigene Bildideen – einzeln und in Serie. Für die Umsetzung nutzen wir das Medium der Collage sowie die Drucktechniken Holz- und Linolschnitt, die im Seminar vermittelt werden. (Teil 1)

Begleitend schauen wir uns Beispiele aus der bildenden Kunst und dem Aktivismus an, in denen Druckgrafik und Collage als Mittel für Protest, antikoloniale Kritik, BIPOC-Perspektiven, kapitalismuskritische Statements und gemeinschaftliche Projekte eingesetzt werden. (Teil 2)

Ziel des experimentellen und praxisorientierten Seminars ist es, eigene künstlerische Ausdrucksformen zu entwickeln und Druckgrafik als kollektives wie individuelles Medium gesellschaftlicher Positionierung zu erproben.

Teil 1 und Teil 2 müssen kombiniert belegt werden und können nicht einzeln besucht werden. Beide Teile sind inhaltlich und praktisch eng miteinander verschränkt.

Ein begleitender fakultativer Workshop „Einführung in den künstlerischen Siebdruck“ (freitags, 13.11.–18.12., 10–15 Uhr, separate Anmeldung via Moodle) bietet zusätzlich die Möglichkeit, auch diese Drucktechnik kennenzulernen.

Dieses Modul kann als „Modul 1: Basismodul – künstlerische Praxis“ für das Zertifikat „Kunst Kultur Ästhetik“ anerkannt werden. Infos hier: https://optio.ruhr-uni-bochum.de/index.php/zertifikat-kunst-kultur-aesthetik/

Seminar im WiSe 2026/27

Printing as Resistance

Wir drucken, schneiden, experimentieren und entwickeln eigene Bildideen – einzeln und in Serie. Für die Umsetzung nutzen wir das Medium der Collage sowie die Drucktechniken Holz- und Linolschnitt, die im Seminar vermittelt werden. (Teil 1)

Begleitend schauen wir uns Beispiele aus der bildenden Kunst und dem Aktivismus an, in denen Druckgrafik und Collage als Mittel für Protest, antikoloniale Kritik, BIPOC-Perspektiven, kapitalismuskritische Statements und gemeinschaftliche Projekte eingesetzt werden. (Teil 2)

Ziel des experimentellen und praxisorientierten Seminars ist es, eigene künstlerische Ausdrucksformen zu entwickeln und Druckgrafik als kollektives wie individuelles Medium gesellschaftlicher Positionierung zu erproben.

Teil 1 und Teil 2 müssen kombiniert belegt werden und können nicht einzeln besucht werden. Beide Teile sind inhaltlich und praktisch eng miteinander verschränkt.

Ein begleitender fakultativer Workshop „Einführung in den künstlerischen Siebdruck“ (freitags, 13.11.–18.12., 10–15 Uhr, separate Anmeldung via Moodle) bietet zusätzlich die Möglichkeit, auch diese Drucktechnik kennenzulernen.

Dieses Modul kann als „Modul 1: Basismodul – künstlerische Praxis“ für das Zertifikat „Kunst Kultur Ästhetik“ anerkannt werden. Infos hier: https://optio.ruhr-uni-bochum.de/index.php/zertifikat-kunst-kultur-aesthetik/

Dozentin:
Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
dienstags, 10-14 Uhr
1. Termin: Dienstag, 27.10.2026
Rundgang Samstag, 06.02.2026, 12-16 Uhr
Ort:
Atelier des MZ (Raum 0/18)
Anmeldung unter:
eCampus
Dozentin:
Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
dienstags, 10-14 Uhr
1. Termin: Dienstag, 27.10.2026
Rundgang Samstag, 06.02.2026, 12-16 Uhr
Ort:
Atelier des MZ (Raum 0/18)
Anmeldung unter:
eCampus
Seminar im WiSe 2026/27

Passagen & Zwischenräume – Fotografische Recherchen entlang der U35

Die U35 verbindet als sogenannte CampusLinie die Ruhr-Universität Bochum mit der Bochumer Innenstadt, dem Hauptbahnhof, zahlreichen Wohn- und Industriegebieten, Einkaufszentren und letztlich der Innenstadt von Herne. Als alltägliches Verkehrsmittel ist sie gleichermaßen ein räumliches und soziales System, in dem sich zahlreiche Aspekte des Lebens im Ruhrgebiet verdichten. Während die Linie selbst vor allem der Fortbewegung dient, eröffnet ihr Umfeld einen vielschichtigen fotografischen Untersuchungsraum: Wer bewegt sich entlang dieser Strecke? Welche Orte werden miteinander verbunden? Wie verändert sich das Stadtbild zwischen den Stationen? Welche natürlichen oder konstruierten Grenzen verlaufen entlang der Strecke?

Teil 1:
Das Seminar nutzt die U35 als Ausgangspunkt für eigene fotografische Recherchen. Dabei richtet sich der Fokus nicht allein auf die Bahn und ihre Infrastrukturen, sondern auf das gesamte System: Häuser, Wege, Geschäfte, öffentliche Plätze und Menschen können dabei ebenso zum Gegenstand der fotografischen Arbeit werden wie die zahlreichen Übergänge zwischen unterschiedlichen urbanen Räumen entlang der Linie. Auf diese Weise befragen wir, wie Menschen sich entlang der CampusLinie organisieren und wie fotografische Bilder solche räumlichen und sozialen Zusammenhänge sichtbar machen können.

Teil 2:
Durch praktische Übungsaufgaben werden wir zunächst den sicheren Umgang mit digitalen Kameras und die Entwicklung einer eigenen Bildsprache vertiefen. Inhaltlich richtet sich der Fokus des Kurses auf die fotografische Untersuchung der urbanen peripheren Räume im Umfeld der U35. Neben technischen Grundlagen der digitalen Fotografie geht es dabei auch um künstlerische Reflexion: Wie lässt sich ein alltäglicher Raum wie die U35 fotografisch erzählen? Wie entsteht aus einzelnen Beobachtungen eine zusammenhängende Serie? Welche Rolle spielen Wiederholung, Rhythmus, Sequenz und Montage? Wie können künstlerische, dokumentarische, konzeptuelle oder experimentelle fotografische Strategien genutzt oder sogar verschränkt werden, um alltägliche Orte neu lesbar zu machen?

Ziel des Seminars ist die Entwicklung und Umsetzung eines eigenen fotografischen Semesterprojekts im Umfeld der U35. Dabei können einzelne Stationen, bestimmte Streckenabschnitte, Innen- und Außenräume oder die Fahrgäste selbst in den Blick genommen werden.

Eine gemeinsame fachübergreifende Ausstellung zum Abschluss des Kurses im Foyer des Musischen Zentrums soll darüber hinaus die Möglichkeit bieten, auch die Wirkung verschiedener Formate, Präsentationsformen und Bildanordnungen im Raum zu erproben.

Teil 1 und Teil 2 müssen kombiniert und können nicht einzeln belegt werden. Beide Teile werden miteinander verschränkt gelehrt.

Dieses Modul kann als „Modul 1: Basismodul – künstlerische Praxis“ für das Zertifikat „Kunst Kultur Ästhetik“ anerkannt werden. Infos hier: https://optio.ruhr-uni-bochum.de/index.php/zertifikat-kunst-kultur-aesthetik/

Seminar im WiSe 2026/27

Passagen & Zwischenräume – Fotografische Recherchen entlang der U35

Die U35 verbindet als sogenannte CampusLinie die Ruhr-Universität Bochum mit der Bochumer Innenstadt, dem Hauptbahnhof, zahlreichen Wohn- und Industriegebieten, Einkaufszentren und letztlich der Innenstadt von Herne. Als alltägliches Verkehrsmittel ist sie gleichermaßen ein räumliches und soziales System, in dem sich zahlreiche Aspekte des Lebens im Ruhrgebiet verdichten. Während die Linie selbst vor allem der Fortbewegung dient, eröffnet ihr Umfeld einen vielschichtigen fotografischen Untersuchungsraum: Wer bewegt sich entlang dieser Strecke? Welche Orte werden miteinander verbunden? Wie verändert sich das Stadtbild zwischen den Stationen? Welche natürlichen oder konstruierten Grenzen verlaufen entlang der Strecke?

Teil 1:
Das Seminar nutzt die U35 als Ausgangspunkt für eigene fotografische Recherchen. Dabei richtet sich der Fokus nicht allein auf die Bahn und ihre Infrastrukturen, sondern auf das gesamte System: Häuser, Wege, Geschäfte, öffentliche Plätze und Menschen können dabei ebenso zum Gegenstand der fotografischen Arbeit werden wie die zahlreichen Übergänge zwischen unterschiedlichen urbanen Räumen entlang der Linie. Auf diese Weise befragen wir, wie Menschen sich entlang der CampusLinie organisieren und wie fotografische Bilder solche räumlichen und sozialen Zusammenhänge sichtbar machen können.

Teil 2:
Durch praktische Übungsaufgaben werden wir zunächst den sicheren Umgang mit digitalen Kameras und die Entwicklung einer eigenen Bildsprache vertiefen. Inhaltlich richtet sich der Fokus des Kurses auf die fotografische Untersuchung der urbanen peripheren Räume im Umfeld der U35. Neben technischen Grundlagen der digitalen Fotografie geht es dabei auch um künstlerische Reflexion: Wie lässt sich ein alltäglicher Raum wie die U35 fotografisch erzählen? Wie entsteht aus einzelnen Beobachtungen eine zusammenhängende Serie? Welche Rolle spielen Wiederholung, Rhythmus, Sequenz und Montage? Wie können künstlerische, dokumentarische, konzeptuelle oder experimentelle fotografische Strategien genutzt oder sogar verschränkt werden, um alltägliche Orte neu lesbar zu machen?

Ziel des Seminars ist die Entwicklung und Umsetzung eines eigenen fotografischen Semesterprojekts im Umfeld der U35. Dabei können einzelne Stationen, bestimmte Streckenabschnitte, Innen- und Außenräume oder die Fahrgäste selbst in den Blick genommen werden.

Eine gemeinsame fachübergreifende Ausstellung zum Abschluss des Kurses im Foyer des Musischen Zentrums soll darüber hinaus die Möglichkeit bieten, auch die Wirkung verschiedener Formate, Präsentationsformen und Bildanordnungen im Raum zu erproben.

Teil 1 und Teil 2 müssen kombiniert und können nicht einzeln belegt werden. Beide Teile werden miteinander verschränkt gelehrt.

Dieses Modul kann als „Modul 1: Basismodul – künstlerische Praxis“ für das Zertifikat „Kunst Kultur Ästhetik“ anerkannt werden. Infos hier: https://optio.ruhr-uni-bochum.de/index.php/zertifikat-kunst-kultur-aesthetik/

Dozent:
Patrick Lohse
Datum und Uhrzeit:
mittwochs, 12-15 Uhr
1. Termin: Mittwoch, 28.10.2026
Rundgang Samstag, 06.02.2026, 12-16 Uhr
Ort:
Fotostudio (MZ 0/10)
Anmeldung unter:
eCampus
Dozent:
Patrick Lohse
Datum und Uhrzeit:
mittwochs, 12-15 Uhr
1. Termin: Mittwoch, 28.10.2026
Rundgang Samstag, 06.02.2026, 12-16 Uhr
Ort:
Fotostudio (MZ 0/10)
Anmeldung unter:
eCampus
Seminar im SoSe 2026 in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bochum und dem Kunsthistorischen Institut der RUB

MEHR STAHL = MEHR VERSTÄNDNIS FÜR MODERNE KUNST? - Das 1. Bildhauersymposium in Bochum. Und: Wie (diese) Kunst heute vermittelt werden kann.

Das Seminar setzt am „1. Bildhauersymposium in Bochum“ an – ein von der Stadt Bochum 1979 ausgerichtetes und vom Museum Bochum kunstfachlich begleitetes Symposium, nachdem der Ankauf der Skulptur „Terminal“ von Richard Serra durch die Stadt zu heftigen Reaktionen in der Bevölkerung geführt hatte. Zum Symposium hatte eine Fachjury aus ausschließlich männlichen Personen neun internationale Künstler nach Bochum eingeladen mit der einzigen Auflage: das Material Metall war für ihre Arbeiten vorgegeben.

Das praxisorientierte Seminar richtet sich an Studierende verschiedener Fachrichtungen, die neugierig sind, wie moderne Skulpturen erfahren und eigenständig vermittelt werden können. Parallel und im fachlichen Austausch wird es mit einem zweiten Seminar am Kunsthistorischen Institut der RUB durchgeführt, das einen wissenschaftlichen Schwerpunkt verfolgt. (Seminartitel: „Plastik im Grünen. Das 1. Bildhauersymposium in Bochum. Projekt zur Kunstvermittlung“) Beide Seminare finden in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bochum statt, das eine Ausstellung zum Thema entwickelt („Das öffentliche Grün“, 25.4.-1.11.2026).

Ziel des Seminars ist es, zunächst das eigene, sinnlich-handwerkliche Verständnis für moderne Skulpturen zu fördern und darauf aufbauend Zugänge zur Kunst für unterschiedliche Zielgruppen zu erschließen sowie eigene oder im Team erarbeitete Vermittlungsformate umzusetzen: das können (interaktive) Workshops, digitale oder experimentelle Vermittlungszugänge, wie öffentliche Picknicks, choreografierte Performances, Verhüllungs- oder Verkleidungs- oder ganz andere Konzepte beinhalten. Dabei sollten Spaß am Experimentieren, Ausprobieren und Humor das Seminar durchaus begleiten, wie es der etwas provokante Titel bereits vermuten lässt.

Dieses Modul kann als „Modul 1: Basismodul – künstlerische Praxis“ für das Zertifikat „Kunst Kultur Ästhetik“ anerkannt werden. Infos zum Zertifikat hier

Seminar im SoSe 2026 in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bochum und dem Kunsthistorischen Institut der RUB

MEHR STAHL = MEHR VERSTÄNDNIS FÜR MODERNE KUNST? - Das 1. Bildhauersymposium in Bochum. Und: Wie (diese) Kunst heute vermittelt werden kann.

Das Seminar setzt am „1. Bildhauersymposium in Bochum“ an – ein von der Stadt Bochum 1979 ausgerichtetes und vom Museum Bochum kunstfachlich begleitetes Symposium, nachdem der Ankauf der Skulptur „Terminal“ von Richard Serra durch die Stadt zu heftigen Reaktionen in der Bevölkerung geführt hatte. Zum Symposium hatte eine Fachjury aus ausschließlich männlichen Personen neun internationale Künstler nach Bochum eingeladen mit der einzigen Auflage: das Material Metall war für ihre Arbeiten vorgegeben.

Das praxisorientierte Seminar richtet sich an Studierende verschiedener Fachrichtungen, die neugierig sind, wie moderne Skulpturen erfahren und eigenständig vermittelt werden können. Parallel und im fachlichen Austausch wird es mit einem zweiten Seminar am Kunsthistorischen Institut der RUB durchgeführt, das einen wissenschaftlichen Schwerpunkt verfolgt. (Seminartitel: „Plastik im Grünen. Das 1. Bildhauersymposium in Bochum. Projekt zur Kunstvermittlung“) Beide Seminare finden in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bochum statt, das eine Ausstellung zum Thema entwickelt („Das öffentliche Grün“, 25.4.-1.11.2026).

Ziel des Seminars ist es, zunächst das eigene, sinnlich-handwerkliche Verständnis für moderne Skulpturen zu fördern und darauf aufbauend Zugänge zur Kunst für unterschiedliche Zielgruppen zu erschließen sowie eigene oder im Team erarbeitete Vermittlungsformate umzusetzen: das können (interaktive) Workshops, digitale oder experimentelle Vermittlungszugänge, wie öffentliche Picknicks, choreografierte Performances, Verhüllungs- oder Verkleidungs- oder ganz andere Konzepte beinhalten. Dabei sollten Spaß am Experimentieren, Ausprobieren und Humor das Seminar durchaus begleiten, wie es der etwas provokante Titel bereits vermuten lässt.

Dieses Modul kann als „Modul 1: Basismodul – künstlerische Praxis“ für das Zertifikat „Kunst Kultur Ästhetik“ anerkannt werden. Infos zum Zertifikat hier

Dozentin:
Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
freitags, 12-15 Uhr
voraussichtliche Treffen vor Ort:
17.4. während der Seminarzeit (erstes Treffen)
24.4. Eröffnung der Ausstellung im Kunstmuseum Bochum, abends
22.5. während der Seminarzeit
24.7. Abschlusspräsentation, Uhrzeit wird während des Seminars gemeinsam festgelegt und hängt von Projekten ab, eventuell nachmittags oder abends
ggf. weitere Treffen vor Ort
Ort:
vor Ort und im MZ Raum 0/10 (Fotostudio)
Anmeldung unter:
eCampus
Dozentin:
Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
freitags, 12-15 Uhr
voraussichtliche Treffen vor Ort:
17.4. während der Seminarzeit (erstes Treffen)
24.4. Eröffnung der Ausstellung im Kunstmuseum Bochum, abends
22.5. während der Seminarzeit
24.7. Abschlusspräsentation, Uhrzeit wird während des Seminars gemeinsam festgelegt und hängt von Projekten ab, eventuell nachmittags oder abends
ggf. weitere Treffen vor Ort
Ort:
vor Ort und im MZ Raum 0/10 (Fotostudio)
Anmeldung unter:
eCampus
Seminar im SoSe 2026, Anrechnung für Modul 2, Teil 2 des Zertifikats „KUNST – KULTUR – ÄSTHETIK“ möglich

Kolloquium - Reden über und zur Kunst

Im Kolloquium diskutieren wir gemeinsam bildende Kunst: eigene sowie frühere künstlerische Projekte, Ausstellungen, die wir gemeinsam besuchen, und Arbeiten, die im Atelier des Musischen Zentrums (MZ) entstehen. Darüber hinaus besuchen wir verschiedene Orte der Kunstpraxis, etwa Kunstvereine, Auktionshäuser, Stiftungen und Museen.

Das Kolloquium richtet sich an Studierende, die bereits eigene künstlerische Projekte realisiert oder ein Seminar am Musischen Zentrum in den Bereichen Bildende Kunst, Performance oder Theater absolviert haben und/oder interessiert sind, sich in einer kleineren Gruppe intensiv mit bildender Kunst zu beschäftigen.

Lernziele: Entwicklung und Vertiefung eines eigenen Kunstverständnisses, Ausbau der Fähigkeit zur kritischen Analyse und Reflexion künstlerischer Arbeiten und deren Vermittlung, Differenzierte sprachliche Artikulation über Kunst
Termine: 5-6, jeweils ca. 7h, Beginn ab Mai 2026 (Terminfindung per Doodle)
Anmeldung: Bitte senden Sie eine Mail an mz-kunst@rub.de in der Sie kurz in ca. drei bis fünf Sätzen Ihre Vorerfahrung und Motivation für die Teilnahme am Kolloquium skizzieren.

Das Kolloquium kann ohne Erwerb von Credit Points besucht werden. Eine Anrechnung als Teilmodul für Modul 2 „Einführung in die ästhetische und kulturelle Bildung – Theorie, Praxis und Kolloquium“ im Rahmen des Zertifikats „Kunst – Kultur – Ästhetik“ ist möglich. Wenn Sie das gesamte Modul 2 absolvieren möchten, vermerken Sie dies bitte in Ihrer Anmeldemail. Weitere Informationen zum Zertifikat finden Sie hier

Seminar im SoSe 2026, Anrechnung für Modul 2, Teil 2 des Zertifikats „KUNST – KULTUR – ÄSTHETIK“ möglich

Kolloquium - Reden über und zur Kunst

Im Kolloquium diskutieren wir gemeinsam bildende Kunst: eigene sowie frühere künstlerische Projekte, Ausstellungen, die wir gemeinsam besuchen, und Arbeiten, die im Atelier des Musischen Zentrums (MZ) entstehen. Darüber hinaus besuchen wir verschiedene Orte der Kunstpraxis, etwa Kunstvereine, Auktionshäuser, Stiftungen und Museen.

Das Kolloquium richtet sich an Studierende, die bereits eigene künstlerische Projekte realisiert oder ein Seminar am Musischen Zentrum in den Bereichen Bildende Kunst, Performance oder Theater absolviert haben und/oder interessiert sind, sich in einer kleineren Gruppe intensiv mit bildender Kunst zu beschäftigen.

Lernziele: Entwicklung und Vertiefung eines eigenen Kunstverständnisses, Ausbau der Fähigkeit zur kritischen Analyse und Reflexion künstlerischer Arbeiten und deren Vermittlung, Differenzierte sprachliche Artikulation über Kunst
Termine: 5-6, jeweils ca. 7h, Beginn ab Mai 2026 (Terminfindung per Doodle)
Anmeldung: Bitte senden Sie eine Mail an mz-kunst@rub.de in der Sie kurz in ca. drei bis fünf Sätzen Ihre Vorerfahrung und Motivation für die Teilnahme am Kolloquium skizzieren.

Das Kolloquium kann ohne Erwerb von Credit Points besucht werden. Eine Anrechnung als Teilmodul für Modul 2 „Einführung in die ästhetische und kulturelle Bildung – Theorie, Praxis und Kolloquium“ im Rahmen des Zertifikats „Kunst – Kultur – Ästhetik“ ist möglich. Wenn Sie das gesamte Modul 2 absolvieren möchten, vermerken Sie dies bitte in Ihrer Anmeldemail. Weitere Informationen zum Zertifikat finden Sie hier

Dozentin:
Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
nach Vereinbarung
Ort:
Atelier des MZ (Raum 0/18) und Exkursionen
Anmeldung unter:
mz-kunst@rub.de (mit 3-5 Sätzen zur Motivation)
Dozentin:
Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
nach Vereinbarung
Ort:
Atelier des MZ (Raum 0/18) und Exkursionen
Anmeldung unter:
mz-kunst@rub.de (mit 3-5 Sätzen zur Motivation)
Seminar im SoSe 2026

zwischen Cuteness und Widerstand: Ästhetiken des Textilen in der Gegenwartskunst

Das experimentelle, praxisorientierte Seminar widmet sich den ästhetischen Möglichkeiten textiler Materialien und verbindet theoretische Impulse mit eigener künstlerischer Materialarbeit. Die Studierenden erproben textile Verfahren wie Nähen, Sticken, Collagieren und Reparieren und untersuchen, wie Stoff, Wolle oder Garn als Medium ästhetische, politische, affektive und kulturelle Räume eröffnet. Im Zentrum stehen feministische Perspektiven auf Handarbeit, queere Materialitäten, Cuteness als ambivalente Ästhetik der Softness sowie Kitsch als überhöhtes, sentimentales und oft abgewertetes ästhetisches Feld. Die Teilnehmenden nähern sich spielerisch und kritisch zugleich der Frage, wie „zu viel“, „zu süß“ oder „zu bunt“ in künstlerische Kraft verwandelt werden kann, um Normen zu stören oder neue Sensibilitäten zu erzeugen.

Mit Stoffresten, Garnen, Glitzer, dekorativen Elementen und farbigen Materialien entstehen textile Objekte, Collagen, Soft Sculptures und Installationen, die am Ende des Seminars in einer fachübergreifenden Ausstellung im Foyer des Musischen Zentrums präsentiert und reflektiert werden. (Teil 1)

Neben der praktischen Arbeit reflektieren wir kulturelle Bedeutungen von Kitsch, Cute Culture und Pop-Ästhetiken und hinterfragen klassische Hierarchien von „hoher“ und „angewandter“ Kunst. (Teil 2)

Das Seminar ist offen für alle Erfahrungsstufen und lädt dazu ein, lustvoll, humorvoll und mutig künstlerisch zu experimentieren. Vorerfahrung wie Nähen (mit oder ohne Maschine) oder Häkeln sind nicht notwendig. Materialien (Reste) sollten bereits gesammelt und zum ersten Treffen mitgebracht werden.

Dieses Modul kann als „Modul 1: Basismodul – künstlerische Praxis“ für das Zertifikat „Kunst Kultur Ästhetik“ anerkannt werden. Infos zum Zertifikat hier

Seminar im SoSe 2026

zwischen Cuteness und Widerstand: Ästhetiken des Textilen in der Gegenwartskunst

Das experimentelle, praxisorientierte Seminar widmet sich den ästhetischen Möglichkeiten textiler Materialien und verbindet theoretische Impulse mit eigener künstlerischer Materialarbeit. Die Studierenden erproben textile Verfahren wie Nähen, Sticken, Collagieren und Reparieren und untersuchen, wie Stoff, Wolle oder Garn als Medium ästhetische, politische, affektive und kulturelle Räume eröffnet. Im Zentrum stehen feministische Perspektiven auf Handarbeit, queere Materialitäten, Cuteness als ambivalente Ästhetik der Softness sowie Kitsch als überhöhtes, sentimentales und oft abgewertetes ästhetisches Feld. Die Teilnehmenden nähern sich spielerisch und kritisch zugleich der Frage, wie „zu viel“, „zu süß“ oder „zu bunt“ in künstlerische Kraft verwandelt werden kann, um Normen zu stören oder neue Sensibilitäten zu erzeugen.

Mit Stoffresten, Garnen, Glitzer, dekorativen Elementen und farbigen Materialien entstehen textile Objekte, Collagen, Soft Sculptures und Installationen, die am Ende des Seminars in einer fachübergreifenden Ausstellung im Foyer des Musischen Zentrums präsentiert und reflektiert werden. (Teil 1)

Neben der praktischen Arbeit reflektieren wir kulturelle Bedeutungen von Kitsch, Cute Culture und Pop-Ästhetiken und hinterfragen klassische Hierarchien von „hoher“ und „angewandter“ Kunst. (Teil 2)

Das Seminar ist offen für alle Erfahrungsstufen und lädt dazu ein, lustvoll, humorvoll und mutig künstlerisch zu experimentieren. Vorerfahrung wie Nähen (mit oder ohne Maschine) oder Häkeln sind nicht notwendig. Materialien (Reste) sollten bereits gesammelt und zum ersten Treffen mitgebracht werden.

Dieses Modul kann als „Modul 1: Basismodul – künstlerische Praxis“ für das Zertifikat „Kunst Kultur Ästhetik“ anerkannt werden. Infos zum Zertifikat hier

Dozentin:
Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
dienstags, 12-15 Uhr
1. Termin: 21.04.2026
Rundgang Samstag, 18.07.2026, 12-16 Uhr
Ort:
Atelier des MZ (Raum 0/18)
Anmeldung unter:
eCampus
Dozentin:
Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
dienstags, 12-15 Uhr
1. Termin: 21.04.2026
Rundgang Samstag, 18.07.2026, 12-16 Uhr
Ort:
Atelier des MZ (Raum 0/18)
Anmeldung unter:
eCampus
Seminar im SoSe 2026

STILL LIFE? / REAL LIFE? Das Stillleben als kritische Bildpraxis in der Fotografie der Gegenwart

In der zeitgenössischen Fotografie hat sich das Stillleben zu einem reflexiven Schauplatz gesellschaftlicher Fragestellungen entwickelt. Während das Genre historisch an symbolische Ordnungen oder häusliche Arrangements gebunden war, hat sich sein Bedeutungsraum in der Gegenwart um soziale, politische und ökologische Debatten erweitert. Arrangements von Objekten und Materialien befragen somit auch aktuelle Themenfelder wie etwa unsere Konsumpraktiken, prekäre Arbeitsverhältnisse, Gender oder unser Verhältnis zur Ökologie. Genauso haben sich auch experimentelle oder spielerische Ansätze etabliert und so das Genre entscheidend erweitert.

Im Seminar werden wir durch praktische Übungsaufgaben zunächst den sicheren Umgang mit digitalen Kameras und die Entwicklung einer eigenen Bildsprache erlernen. Inhaltlich richtet sich der Fokus des Kurses auf die Vermittlung der technischen und gestalterischen Möglichkeiten zur Erarbeitung eigener fotografischer Stillleben. Neben Kenntnissen über die geeignete Ausrüstung und die zielgerichtete Setzung des Lichts geht es dabei auch um die künstlerische Reflexion: Was erzählen uns einzelne Objekte im Bild? Wie verändert sich ihre Bedeutung in einem Arrangement? Wie können wir unsere eigene Haltung im Bild zum Ausdruck bringen?

Ziel des Seminars ist die Entwicklung und Umsetzung eines eigenen, fotografischen Semesterprojekts zum Thema Stillleben. Dabei werden wir auch die Möglichkeit haben, das Blitzlichtstudio des Musischen Zentrums zu nutzen. Als Inspirationsquelle werden wir uns fortlaufend mit historischen und zeitgenössischen Künstler*innen beschäftigen, die sich in ihrer Arbeit intensiv mit Stillleben beschäftigt haben. Auf diesem Wege werden wir von klassischen über konzeptuelle Arbeitsansätze bis hin zu digitalen Verfahren der Bildproduktion verschiedene Künstler*innen des Genres kennenlernen.
Eine gemeinsame fachübergreifende Ausstellung zum Abschluss des Kurses im Foyer des Musischen Zentrums soll darüber hinaus die Möglichkeit bieten, auch die Wirkung verschiedener Formate, Präsentationsformen und Bildanordnungen im Raum zu erproben.

Dieses Modul kann als „Modul 1: Basismodul – künstlerische Praxis“ für das Zertifikat „Kunst Kultur Ästhetik“ anerkannt werden. Weitere Infos zum Zertifikat hier

Seminar im SoSe 2026

STILL LIFE? / REAL LIFE? Das Stillleben als kritische Bildpraxis in der Fotografie der Gegenwart

In der zeitgenössischen Fotografie hat sich das Stillleben zu einem reflexiven Schauplatz gesellschaftlicher Fragestellungen entwickelt. Während das Genre historisch an symbolische Ordnungen oder häusliche Arrangements gebunden war, hat sich sein Bedeutungsraum in der Gegenwart um soziale, politische und ökologische Debatten erweitert. Arrangements von Objekten und Materialien befragen somit auch aktuelle Themenfelder wie etwa unsere Konsumpraktiken, prekäre Arbeitsverhältnisse, Gender oder unser Verhältnis zur Ökologie. Genauso haben sich auch experimentelle oder spielerische Ansätze etabliert und so das Genre entscheidend erweitert.

Im Seminar werden wir durch praktische Übungsaufgaben zunächst den sicheren Umgang mit digitalen Kameras und die Entwicklung einer eigenen Bildsprache erlernen. Inhaltlich richtet sich der Fokus des Kurses auf die Vermittlung der technischen und gestalterischen Möglichkeiten zur Erarbeitung eigener fotografischer Stillleben. Neben Kenntnissen über die geeignete Ausrüstung und die zielgerichtete Setzung des Lichts geht es dabei auch um die künstlerische Reflexion: Was erzählen uns einzelne Objekte im Bild? Wie verändert sich ihre Bedeutung in einem Arrangement? Wie können wir unsere eigene Haltung im Bild zum Ausdruck bringen?

Ziel des Seminars ist die Entwicklung und Umsetzung eines eigenen, fotografischen Semesterprojekts zum Thema Stillleben. Dabei werden wir auch die Möglichkeit haben, das Blitzlichtstudio des Musischen Zentrums zu nutzen. Als Inspirationsquelle werden wir uns fortlaufend mit historischen und zeitgenössischen Künstler*innen beschäftigen, die sich in ihrer Arbeit intensiv mit Stillleben beschäftigt haben. Auf diesem Wege werden wir von klassischen über konzeptuelle Arbeitsansätze bis hin zu digitalen Verfahren der Bildproduktion verschiedene Künstler*innen des Genres kennenlernen.
Eine gemeinsame fachübergreifende Ausstellung zum Abschluss des Kurses im Foyer des Musischen Zentrums soll darüber hinaus die Möglichkeit bieten, auch die Wirkung verschiedener Formate, Präsentationsformen und Bildanordnungen im Raum zu erproben.

Dieses Modul kann als „Modul 1: Basismodul – künstlerische Praxis“ für das Zertifikat „Kunst Kultur Ästhetik“ anerkannt werden. Weitere Infos zum Zertifikat hier

Dozent:
Patrick Lohse
Datum und Uhrzeit:
mittwochs, 12-15 Uhr
1. Termin: 22.04.2026
Rundgang Samstag, 18.07.2026, 12-16 Uhr
Ort:
Fotostudio (MZ 0/10)
Anmeldung unter:
eCampus
Dozent:
Patrick Lohse
Datum und Uhrzeit:
mittwochs, 12-15 Uhr
1. Termin: 22.04.2026
Rundgang Samstag, 18.07.2026, 12-16 Uhr
Ort:
Fotostudio (MZ 0/10)
Anmeldung unter:
eCampus
Seminar, Teil-Modul 2 des Zertifikats „KUNST – KULTUR – ÄSTHETIK“

Einführung in die ästhetische und kulturelle Bildung – Blockseminar

Es handelt sich bei diesem Blockseminar um das Teil-Modul (Teil 3 und 4 – im WiSe) des Moduls „Einführung in die ästhetische und kulturelle Bildung – Theorie, Praxis, Kolloquium“, Sa. 8.11./So. 9.11., 11-20 Uhr:

In diesem Teil des Moduls lernen die Studierenden mittels Fachliteratur verschiedene Handlungsfelder der kulturellen und ästhetischen Bildung kennen. Innerhalb der zwei Blocktage des vierten Modulteils werden durch kurze ästhetische Übungen und Experimente mit kreativen, künstlerischen Verfahren die eigene ästhetische Wahrnehmung sensibilisiert und durch Analyse und Reflexion des eigenen ästhetischen Vorgehens verdeutlicht, wie mit künstlerischen Methoden ästhetische Erfahrungen ermöglicht und ästhetische Projekte im pädagogischen oder sozialen Feld konzipiert werden können.

weitere Infos zu diesem Blockseminar in eCampus: LINK

Infos zu den beiden anderen Teilen des Moduls (Teil 1 und 2):
Teil 1: Künstlerische Techniken (Übung, praktisches Seminar an der Fakultät für Sportwissenschaften oder Workshop im Musischen Zentrum (MZ)) im SoSe oder im WiSe
Teil 2: Kolloquium/Übung vor Originalen (Blockveranstaltungen im Atelier des MZ, sowie Exkursionen z.B. in Museen, zu Tanz- oder Theateraufführungen in der näheren Umgebung oder/und am MZ oder an der Fakultät für Sportwissenschaften, 7-8 Blockveranstaltungen im SoSe, jeweils ca. 10-18 Uhr, Termine nach Vereinbarung)

Infos zum gesamten Modul und Inhalten des Zertifikats „KUNST KULTUR ÄSTHETIK“: LINK

Seminar, Teil-Modul 2 des Zertifikats „KUNST – KULTUR – ÄSTHETIK“

Einführung in die ästhetische und kulturelle Bildung – Blockseminar

Es handelt sich bei diesem Blockseminar um das Teil-Modul (Teil 3 und 4 – im WiSe) des Moduls „Einführung in die ästhetische und kulturelle Bildung – Theorie, Praxis, Kolloquium“, Sa. 8.11./So. 9.11., 11-20 Uhr:

In diesem Teil des Moduls lernen die Studierenden mittels Fachliteratur verschiedene Handlungsfelder der kulturellen und ästhetischen Bildung kennen. Innerhalb der zwei Blocktage des vierten Modulteils werden durch kurze ästhetische Übungen und Experimente mit kreativen, künstlerischen Verfahren die eigene ästhetische Wahrnehmung sensibilisiert und durch Analyse und Reflexion des eigenen ästhetischen Vorgehens verdeutlicht, wie mit künstlerischen Methoden ästhetische Erfahrungen ermöglicht und ästhetische Projekte im pädagogischen oder sozialen Feld konzipiert werden können.

weitere Infos zu diesem Blockseminar in eCampus: LINK

Infos zu den beiden anderen Teilen des Moduls (Teil 1 und 2):
Teil 1: Künstlerische Techniken (Übung, praktisches Seminar an der Fakultät für Sportwissenschaften oder Workshop im Musischen Zentrum (MZ)) im SoSe oder im WiSe
Teil 2: Kolloquium/Übung vor Originalen (Blockveranstaltungen im Atelier des MZ, sowie Exkursionen z.B. in Museen, zu Tanz- oder Theateraufführungen in der näheren Umgebung oder/und am MZ oder an der Fakultät für Sportwissenschaften, 7-8 Blockveranstaltungen im SoSe, jeweils ca. 10-18 Uhr, Termine nach Vereinbarung)

Infos zum gesamten Modul und Inhalten des Zertifikats „KUNST KULTUR ÄSTHETIK“: LINK

Dozentin:
Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
Sa. 8.11./So. 9.11., 11-20 Uhr
Ort:
Atelier des MZ (Raum 0/18)
Anmeldung unter:
per Mail an mz-kunst@rub.de mit kurzer Notiz zu Motivation und Vorerfahrung
Dozentin:
Denise Winter
Datum und Uhrzeit:
Sa. 8.11./So. 9.11., 11-20 Uhr
Ort:
Atelier des MZ (Raum 0/18)
Anmeldung unter:
per Mail an mz-kunst@rub.de mit kurzer Notiz zu Motivation und Vorerfahrung
Seminar im Wintersemester 2025/26

DIE GEFORMTE WELT - Fotografie und Landschaft im Kontext von Veränderung

Im Anthropozän ist die Landschaft zu einem Spiegelbild menschlicher Eingriffe geworden: Besiedlung, Landwirtschaft, Tourismus, Klimawandel und Verkehr formen und prägen die Oberflächen der Erde. In der Kunst ist der romantische Naturpathos früher Landschaftsdarstellungen einer zunehmend kritischen Auseinandersetzung mit diesen menschlichen Eingriffen gewichen. Eine zentrale Stellung nimmt dabei die Fotografie ein. Die naturalistische Darstellungsweise des Mediums sowie die vergleichsweise einfache Möglichkeit, komplexe serielle Bildstrecken anzufertigen, haben dazu geführt, dass fotografische Bilder gegenüber anderen medialen Formen bevorzugt wurden, um die transformativen Prozesse im Landschaftsbild zu thematisieren.

Im Seminar werden wir durch praktische Übungsaufgaben zunächst den sicheren Umgang mit digitalen Kameras und die Entwicklung einer eigenen Bildsprache erlernen. Inhaltlich richtet sich der Fokus des Kurses auf die historischen, politischen und soziologischen Einschreibungen der uns umgebenden Landschaften. Was erzählen die Flächen und Räume einer Landschaft über die Gesellschaft, die diese geformt hat, formt und zukünftig formen wird? Und wie können wir diese durch fotografische Bilder befragbar machen? Ziel des Seminars ist die Entwicklung und Umsetzung eines eigenen, fotografischen Semesterprojekts zum Thema Landschaft. Dabei werden neben den erlernten technischen Fähigkeiten auch künstlerische Strategien und Arbeitsweisen vermittelt.

Als Inspirationsquelle werden wir uns mit historischen und zeitgenössischen Künstler*innen beschäftigen, die sich intensiv mit der fotografischen Repräsentation von Landschaften beschäftigt haben. Auf diesem Wege werden wir von naturalistischen Darstellungsformen über konzeptuelle Arbeitsansätze wie bei den Fotograf*innen der New Topograpics bis hin zu digitalen Bildmontagen von virtuellen Landschaften ein breites Spektrum unterschiedlicher Bildsprachen und Präsentationsformen kennen und nutzen lernen.

Eine gemeinsame fachübergreifende Ausstellung zum Abschluss des Kurses im Foyer des Musischen Zentrums soll darüber hinaus die Möglichkeit bieten, auch die Wirkung verschiedener Formate, Präsentationsformen und Bildanordnungen im Raum zu erproben.

Beginn: Mittwoch, 29.10.2025, 12:00-15:00 Uhr, MZ 0/10

Dieses Modul kann als „Modul 1: Basismodul – künstlerische Praxis“ für das Zertifikat „Kunst Kultur Ästhetik“ anerkannt werden. Infos hier: https://optio.ruhr-uni-bochum.de/index.php/zertifikat-kunst-kultur-aesthetik/

Seminar im Wintersemester 2025/26

DIE GEFORMTE WELT - Fotografie und Landschaft im Kontext von Veränderung

Im Anthropozän ist die Landschaft zu einem Spiegelbild menschlicher Eingriffe geworden: Besiedlung, Landwirtschaft, Tourismus, Klimawandel und Verkehr formen und prägen die Oberflächen der Erde. In der Kunst ist der romantische Naturpathos früher Landschaftsdarstellungen einer zunehmend kritischen Auseinandersetzung mit diesen menschlichen Eingriffen gewichen. Eine zentrale Stellung nimmt dabei die Fotografie ein. Die naturalistische Darstellungsweise des Mediums sowie die vergleichsweise einfache Möglichkeit, komplexe serielle Bildstrecken anzufertigen, haben dazu geführt, dass fotografische Bilder gegenüber anderen medialen Formen bevorzugt wurden, um die transformativen Prozesse im Landschaftsbild zu thematisieren.

Im Seminar werden wir durch praktische Übungsaufgaben zunächst den sicheren Umgang mit digitalen Kameras und die Entwicklung einer eigenen Bildsprache erlernen. Inhaltlich richtet sich der Fokus des Kurses auf die historischen, politischen und soziologischen Einschreibungen der uns umgebenden Landschaften. Was erzählen die Flächen und Räume einer Landschaft über die Gesellschaft, die diese geformt hat, formt und zukünftig formen wird? Und wie können wir diese durch fotografische Bilder befragbar machen? Ziel des Seminars ist die Entwicklung und Umsetzung eines eigenen, fotografischen Semesterprojekts zum Thema Landschaft. Dabei werden neben den erlernten technischen Fähigkeiten auch künstlerische Strategien und Arbeitsweisen vermittelt.

Als Inspirationsquelle werden wir uns mit historischen und zeitgenössischen Künstler*innen beschäftigen, die sich intensiv mit der fotografischen Repräsentation von Landschaften beschäftigt haben. Auf diesem Wege werden wir von naturalistischen Darstellungsformen über konzeptuelle Arbeitsansätze wie bei den Fotograf*innen der New Topograpics bis hin zu digitalen Bildmontagen von virtuellen Landschaften ein breites Spektrum unterschiedlicher Bildsprachen und Präsentationsformen kennen und nutzen lernen.

Eine gemeinsame fachübergreifende Ausstellung zum Abschluss des Kurses im Foyer des Musischen Zentrums soll darüber hinaus die Möglichkeit bieten, auch die Wirkung verschiedener Formate, Präsentationsformen und Bildanordnungen im Raum zu erproben.

Beginn: Mittwoch, 29.10.2025, 12:00-15:00 Uhr, MZ 0/10

Dieses Modul kann als „Modul 1: Basismodul – künstlerische Praxis“ für das Zertifikat „Kunst Kultur Ästhetik“ anerkannt werden. Infos hier: https://optio.ruhr-uni-bochum.de/index.php/zertifikat-kunst-kultur-aesthetik/

Patrick Lohse
Datum und Uhrzeit:
mittwochs, 12-15 Uhr
1. Termin: Mittwoch, 29.10.2025
Rundgang Samstag, 07.02.2026, 12-16 Uhr
Ort:
Fotostudio (MZ 0/10)
Anmeldung unter:
eCampus
Patrick Lohse
Datum und Uhrzeit:
mittwochs, 12-15 Uhr
1. Termin: Mittwoch, 29.10.2025
Rundgang Samstag, 07.02.2026, 12-16 Uhr
Ort:
Fotostudio (MZ 0/10)
Anmeldung unter:
eCampus

Vita